Was sind Chinkuchi, Gamaku und Muchimi? Teil 1

Haben Sie schon mal von Chinkuchi, Gamaku und Muchimi gehört? Wenn Sie einen Stil des okinawanischen Karate (z.B. Goju-Ryu) ausüben, dann dürften Sie diese Begriffe kennen. Im okinawanischen Karate sind sie sehr verbreitet und es wird als notwendig empfunden diese Konzepte zu beherrschen, wenn man sein Karate perfektionieren möchte.

Okinawa masters

Soweit ich weiß, werden diese Begriffe nicht im Shotokan-Training verwendet. Folglich haben die meisten Übenden nichts davon gehört. Dabei glaube ich, dass auch das Shotokan Karate einige ähnliche Konzepte besitzt. Ich möchte nicht sagen, dass den Shotokan-Übenden damit etwas fehlt, dennoch hoffe ich, dass Sie mir zustimmen, wenn ich behaupte, dass es vom Vorteil sein könnte diese Konzepte und Methoden zu erforschen. Vielleicht können wir ja auch etwas daraus lernen.

 

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich von keinem meiner ehemaligen Lehrer diese Begriffe beigebracht bekommen habe. Ich habe, vermutlich wie auch Sie, weder im regelmäßigen Training im Dojo, noch auf besonderen Lehrgängen davon gehört. Diese Begriffe lernte ich hauptsächlich aus Karate-Büchern, die ich während meiner Forschungen gelesen habe. Dann verglich ich das Gelesene mit den Techniken, die ich bereits aus dem Shotokan kannte. Was ich dabei feststellte, war nicht nur interessant, sondern auch sehr aufschlussreich. Aus diesem Grund hoffe ich, dass auch Sie, nach dem Lesen dieses Artikels, die Information als bereichernd für Ihr Training betrachten werden.

 

Bevor ich aber in das Thema einsteige, muss ich hervorheben, dass es verschiedene Variationen dieser Techniken gibt, deren Verständnis vom Stil des okinawanischen Karate abhängt. Ich behaupte nicht, dass ich diese Techniken gemeistert habe, oder alles, was man darüber wissen kann, hier behandle. Wenn ich mich in irgendeiner weise irre, oder falsch ausdrücke, bitte ich den Leser darum mich zu korrigieren.
Lassen Sie uns nun mit einem Konzept beginnen, welches, wie ich finde, am einfachsten zu erklären und zu verstehen ist: Dem Muchimi.

 

Teil 1: Was ist Muchimi?
Es gibt zwei verschiedene Arten von Muchimi und sie werden mit zwei verschiedenen Kanji-Zeichen beschrieben, obwohl die Aussprache sehr ähnlich ich. Das Erste ist Mochimi 餅身 (Reiskuchen-Körper). Es bedeutet, dass ein Übender so trainiert, dass sein Körper ähnlich dem Mochi (oder Omochi), einer beliebten japanischen Speise, wird.mochi1

Der Reis wird zu einem Teig gestampft und zu der gewünschten Form geknetet. In Japan macht man das bei einer Zeremonie, die Mochitsuki heißt. Obwohl man den Reiskuchen das ganze Jahr über essen kann, ist Omochi ein traditionelles Neujahrsgericht in Japan. Wenn Sie schon Mal ein Omochi gegessen haben, dann kennen Sie dessen Konsistenz. Es besitzt eine hohe Elastizität, fast so wie bei einem Kaugummi.

 

Nun können Sie sich denken, wie der Körper nach dem Training sein müsste. Indem man das Zeichen für Mochi verwendet, weist man auf die Flexibilität des Körpereinsatzes hin. Diese Technik wird entwickelt, indem man sowohl die Streck-, als auch Beugemuskeln verwendet. In diesem Artikel werde ich aber nicht die genauen Einzelheiten des Mechanismus technisch beschreiben. Kurz: Die Essenz des Körpereinsatzes besteht hierbei in dem maximalen Einsatz der Beugemuskeln, was zu der vollen Ausdehnung der Streckmuskeln führt.

Shoulder diagram in German

Sehr vereinfacht heißt das, dass Sie Ihre Muskeln maximal anspannen und dann entspannen, um die höchste Streckung zu erreichen. Die Sprungfeder ist eine gute Analogie dazu: Fest zusammengedrückt, wird die Feder sich explosiv ausdehnen, wenn sie plötzlich losgelassen wird. Um das Ganze noch effektiver zu machen, werden die Beuger für die Entspannung trainiert, sodass sie die maximale Dehnbarkeit erreichen können. Indem Sie das meistern, können Sie eine explosive Kraft in Ihren Schlägen generieren, ohne den Ellbogen dabei voll ausstrecken zu müssen. Am effektivsten ist das in Nahkampfsituationen, deshalb übt man diese Technik vor allem in Naha-Te Stilen (wie Goju-Ryu, Uechi-Ryu, usw.), weil diese sich auf den Nahkampf spezialisieren.

Eine Sache muss dazu gesagt werden: Obwohl diese Technik sehr kraftvoll ist, wird man damit keinen peitschenden Schlag erzeugen können. Viel mehr ist es wie bei einem Stoß mit dem Bo (Kampfstock). Die Geschwindigkeit des Stoßes ist langsamer, als die einer peitschenden Technik, wie sie von den Shuri-Te Übenden (hauptsächlich im Shorin-Ryu) praktiziert werden. Ein mit Mochimi ausgeführter Schlag wird also viel mehr einem Stoß ähneln, als einem gepeitschten Schlag. Letzterer ist bei harten Trefferflächen, wie z.B. dem Brustkorb, oder dem Bauch am effektivsten. Trifft man mit dem peitschenden Schlag am Kopf, wird der Kopf wahrscheinlich abprallen und damit die Trefferwirkung vermindern.

Wenn Sie sich eine Vorführung der Naha-Te Kata Sanchin anschauen (siehe Link am Ende des Absatzes), werden Sie nur Schläge auf der Chudan Ebene sehen. Das zeigt, dass die Mochimi-Technik im Naha-Te dort am wirkungsvollsten ist. Natürlich müssen auch andere Techniken gleichzeitig eingesetzt werden, um den Schlag zu verstärken. Einige Beispiele dieser Techniken sind Tsukami (greifen), Hikiyose (heranziehen) und Chinkuchi.

Klicken Sie auf den folgenden Link, um eine Vorführung der Sanchin vom weltberühmten Meister des okinawanischen Goju-Ryu, Morio Higaonna (10. Dan), zu sehen:

Und hier ist ein weiteres, interessantes Video, das das Muchimi-Training im Goju-Ryu veranschaulicht:

 

Die zweite Art des Muchimi wird mit den beiden Zeichen 鞭身 (Peitsche-Körper) geschrieben. Sie wurde von den Meistern des Shuri-Te, hauptsächlich des Shorin-Ryu, entwickelt. Einige Shuri-Te Anhänger nennen diese Technik ebenfalls Mochimi, jedoch ist bei dieser Technik der Kern ganz anders. Die gleiche Aussprache wurde im Shuri-Te benutzt, weil der Begriff Mochimi bei den Übenden des Naha-Te sehr populär geworden ist. Wenn man jedoch die Mechanismen der beiden Techniken studiert, wird man feststellen, dass es zwei völlig verschiedene Sachen sind. Der einzige gemeinsame Nenner ist der aktive Wechsel zwischen Spannung und Entspannung der Muskeln. Meiner Meinung nach sind die beiden aber so unterschiedlich, dass sie verschiedene Namen haben sollten.

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Vereinfacht erklärt ist Muchimi eine peitschenartige Technik. Um sie korrekt auszuführen, müssen Sie Ihre Arme, bzw. Beine entspannen und diese dann aus dem Körpermittelpunkt (Becken, oder Lendenwirbelsäule) schwingen. Dabei wird sich Ihr Arm/Bein weniger wie ein Stock, sondern eher wie eine Peitsche verhalten.

Naha-Te ist bekannt für den Fokus auf den Nahkampf, deshalb sind dort viele kurze Stände, wie Neko Ashi Dachi und Sanchin Dachi, sowie Techniken für die kurze Distanz, wie Ellbogenschläge, Knietritte, Kizami Mae Geri und sogar Kopfstöße enthalten. Es ist möglich eine peitschenartige Technik auf kurzer Distanz auszuführen, ohne dabei den ganzen Körper zu sehr zu bewegen, doch sie nutzen den Körper mehr wie einen Stock, als eine Peitsche. Andererseits bevorzugen die Vertreter des Shuri-Te, wie Sie bereits wissen, Stände und Techniken für die Langdistanz. Aus diesem Grund ist eine peitschenartige Ausführung für sie vom Vorteil. Allerdings ist der menschliche Arm relativ kurz und hat nur wenige Gelenke, was dessen effektive Verwendung als peitschende Waffe erschwert.

Schauen sie sich meine Kyusetsubin (eine neungliedrige Kettenpeitsche) an:

9 chain whip

Sie besitzt acht Gelenke und ein eher schweres Element am Ende, das sie zu einer tödlichen Waffe macht. Ich verwende aber lieber eine siebengliedrige Kette, weil die mit neun Gliedern zu lang für mich ist. Verglichen mit diesen Ketten hat unser Arm nur drei Gelenke: Schulter, Ellbogen und Handgelenk. Dazu kommt, dass die Faust kein so effektives Gewicht darstellt, wie das der Kettenpeitsche. Was sollte man also tun, um es trotzdem effektiv zu machen? Muchimi wird mit einer Zugbewegung und einer kontrollierten Anspannung der Muskeln benutzt. Man nennt dieses Vorgehen Chinkuchi, welches ich im dritten Teil des Artikels detaillierter erklären werde.

Lassen Sie uns hier ein einfaches Beispiel nehmen, um dieses Konzept zu verdeutlichen: Wenn Sie ein Handtuch als Peitsche nutzen wollten, wäre es sehr schwer das zu tun, wenn das Handtuch absolut trocken ist, ganz egal wie schnell Sie es schwingen. Doch was passiert, wenn Sie es komplett, oder zumindest das treffende Ende nass machen? Ja, dann wird es Ihnen viel leichter fallen es als Peitsche zu verwenden. Der trockene Teil des Handtuchs ist wie ein angespannter Muskel Ihres Armes und der Trick liegt in dem fließenden und damit sehr elastischen Charakter des Wassers. Das Wasser verleiht dem Handtuch mehr Gewicht, doch der wichtigste Effekt kommt von der Spannung, die es an das restliche Handtuch weitergibt. Was ich damit sagen möchte ist, dass Sie Ihre Muskeln minimal anspannen sollten, wenn Sie Muchimi anwenden. Eine übermäßige Spannung verlangsamt die peitschende Bewegung und erzeugt somit entweder eine ineffektive, oder überhaupt keine Peitsche.

Die bekanntesten peitschenartigen Techniken im Shotokan sind wohl der Uraken Uchi — ein Schlag, und der Mawashi Geri — ein Tritt. Wie dem auch sei, wenn Sie den Mechanismus hinter Muchimi verstehen und das Konzept beherrschen, können Sie Ihre Techniken generell viel schneller ausführen, auch wenn es ein Tsuki, ein Mae Geri, ein Yoko Geri, oder andere Techniken sind.

Die ultimative Technik ist der Ein-, bzw. Null-Zoll-Schlag. Dieser nutzt eine fundamentale physiologische Methode der Krafterzeugung mit minimaler Körperbewegung. Man nennt es auch Hakkei (発勁), was wörtlich „Krafterzeugung“ bedeutet und ich glaube, dass das Meistern von Muchimi bei der Entwicklung von Hakkei helfen kann.

 

Hier sind einige Videos zu dem Thema, die für Sie interessant sein könnten.

Tekki Shodan (Naihanchi Shodan) von Michiko Onaga:

Tekki Shodan des Shorin-Ryu Meisters Shinzato Katsuhiko:

 

Tekki Shodan von Tetsuhiko Asai:

 

Meister Asai demonstriert ein Training für den Körper:

 

Im zweiten Teil erkläre ich Ihnen was Gamaku bedeutet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

What is Kagami biraki (鏡開き)?

Photo 2 Entrance

As many people seem to want to know more about Kagami biraki I decided to share some interesting information that is associated with this event as well as the explanation of the term, Kagami biraki.

Let’s start with the meaning of each word. Kagami (鏡) means “mirror”. Biraki (開き) means to open. So you would wonder how “opening the mirror” is connected with the first training of the year for the martial arts. One must look into the historical background behind this term to understand the event.
Photo 1 鏡餅During the new year period, an ornamental rice cake called Kagami mochi (鏡餅, photo left) is a standard item in many Japanese houses just as a Christmas tree is in the Western world for the Christmas season. There are many different kinds of Kagami mochi these days but the typical one is constructed with two round mochi with a strip of sea weed, a stick of dried persimons and an orange on the top as shown in the photo. Each part has its specific meaning but I will not go into that in this article.

Mochi is a dried and hard rice cake so it was a perfect portable ration for the samurai to carry when they went to a war and that is exactly what they did during the civil war period (戦国時代) Photo 3 Budoin the 16th century. So, it was their ritual to crack the rice cake after the new year period. The new year celebration ends either on January 11th or 15th depending on the lunar or Gregorian calendar. On that day the family members ceremoniously take down the mochi and break it into small pieces. They eat a piece to gain good health for the year. This breaking a mochi into small pieces and to be eaten by the family members is similar to the idea of Christian sacrament where a priest breaks a loaf of bread and the church members eat the broken pieces.

This samurai family custom has been handed down to the martial arts world and now all across Japan on January 11 or 15, all the dojos of all kinds of martial arts, of course, including karate have Kagami biraki which is the first training of the year (photo below). Photo 5 karate

Then why do we call the mochi kagami (鏡, mirror)? This was because the shape of the round mochi looked like one of the three sacred tools of Shinto, Yata no kagami (八咫鏡, sacred mirror, photo below). By calling it kagami they made the event into a religious or sacred one.Photo 6  Yata no kagami

Then why did they not call it mirror breaking (wari, 割り) like we see in tameshi wari or cutting (kiri, 切り)? Cutting a white round mochi could remind us of cutting the belly in seppuku or harakiri which is definitely bad luck thus they avoided such a word. They chose biraki (開き) which means opening that was better sounding and more appropriate for the occasion. They either cracked with their hands or used a wooden hammer to crack a dried mochi cake (photos below).

JAPAN

Photo 8 Kagami biraki with wooden hammer

 

 

 

 

 

This tradition expanded from the ornamental mochi to breaking the top lid of a sake barrel (酒樽) with a wooden hammer (木槌, photos below).

Photo 9 Sake barrelPhoto 10 kagami biraki with sake barrel

 

You may know that sake (酒) is considered as sacred drink in shinto and it is uPhoto 11 Weddingsed in almost all the shinto events including a wedding (photo right). I also find it interesting as this fact shares another similarity in Christianity where red wine is treated as a sacred drink.

As it came from the samurai custom thus, it has become a standard event for all the martial arts dojos and organizations in Japan. The dojos use the Kagami Biraki ceremony to signify their first practice of the new year. If you are lucky to visit Japan in the first part of January you can attend a kagami biraki where they will offer a bowl of sweet beans after the training. Photo 12 zenzaiYou may wonder why they feed you with this. It is obviously difficult to eat a raw dried mochi so they put the mochi pieces in their favorite dessert in Japan, zenzai (ぜんざい, photo left). You can see the small pieces of mochi in the photo. These days they even skip the mochi in the zenzai and they serve only the sweet beans (汁粉, photo below) which many westerners may have some problem eating them. It is OK not to eat the beans as the real thing to eat is mochi in the true tradition. If you do not like the mochi either then hide the mochi piece under the beans and pretend like you ate the mochi. Or jokingly you can ask for sake instead.Photo 13 Shiruko

 

 

 

 

 

More reading on Kagami biraki: http://en.wikipedia.org/wiki/Kagami_biraki

kanji 2

The deriving force behind the actions of the Japanese 日本人による行動の原点とは

Today I will touch on a subject that could look like something that has nothing to do with a martial art. On the surface it would seem so, however, you will be surprised to find that it is closely connected with Bushido. I decided to write about this because so many westerners do not know about this fact, even though they speak a lot about the subject of Bushido and respect it a lot. I felt that it is my responsibility to dig up this hidden truth and explain what is behind the behaviors of the Japanese.

I will introduce three separate incidents even though there are many more that would reveal the true essence of the Japanese attitude or mentality. One response is from this year and the last one is way back from 70 years ago. Many of the readers are interested in the occurrences in Japan so they may already know or have read about them. After your review of these three incidents, I wonder if you can point out the common cause or the reason for these attitudes or mentality. If you cannot then this article may still be useful to you as I will present a common cause for all of them at the end of this article.

OK let’s list those three incidents and I will start from the newest one. The first one was shown at the World Cup in Brazil (2014). The second one was after the huge earthquake and tsunami in the Fukushima region three years ago. The last one is the kamikaze operation that started in 1944.

 

1) World Cup Brazil, 2014Soccer clean up 2

Many people have watched the World Cup games in Brazil this year. But I suspect not too many readers watched the game that was held on June 15 where the Japanese team met the team from the Ivory Coast. The Japanese team lost but that is not the reason why I picked this incident. Here is a part of the report from Yahoo Sports that came out on June 15, 2014:

The Ivory Coast came from behind to beat Japan 2-1 in their first 2014 World Cup match, but despite the tough loss, the Japanese fans in attendance at the Arena Pernambuco in Recife, Brazil still made time after the final whistle to clean up after themselves.

The entire article: https://sg.sports.yahoo.com/blogs/soccer-dirty-tackle/japanese-fans-clean-up-their-section-after-world-cup-match-against-ivory-coast-015533399.html

The Japanese spectators did this in every game ever since the Japanese team joined the World Cup event in the 90’s. It is interesting that the spectators of the other countries picked up this good deed and cleaned after the games. The stadiums have a professional cleaning crew and the crew will clean up the place after the games so there was no need for the spectators to do this. Then, why did the Japanese spectators decided to do this? The author of this article wrote, “But this respectfulness wasn’t just limited to the fans. Before the clean-up began, the Japanese players lined up and bowed to their loyal supporters. The author concluded it was from respectfulness and he was partially correct. I will write about the hidden part in the conclusion of this article.

2) Tohoku earth quake and tsunami

On March 11th in 2011, a huge earthquake (8.9 magnitude) and the ensuing tsunami caused by the earthquake hit the Tohoku region of Japan. In this disaster nearly 16,000 people were killed and more than 2,600 people are still missing.

It was a terrible disaster and I hesitated a little about adding this event as all those who survived suffered a lot. After more than three years, they have not been able to recover fully even though much work has been done and it is still continuing today.

line up-a-7-eleven-despite-limited-access-toI decided to add this as it was widely reported by the western media that there was no looting in the disaster area. Instead, people had just formed long but orderly lines outside grocery stores and convenience shops. This was not an uncommon thing in Japan because we saw this behavior after another huge earth quake that hit Kobe (my hometown) 20 years ago. However, non -Japanese people praised this behavior and were puzzled why the Japanese did this. Outside of Japan, a lawless and looting atmosphere is very common after such a natural disaster. An American publication, The Week published an article on March 15, four days after the disaster. It’s title was “Why is there no looting in Japan?”. The article tried to find the reason and they thought it came from Japan’s education in discipline. The article concludes the Japanese culture is not “superior” but it is only “different”.

Here is the article: http://theweek.com/article/index/213154/why-is-there-no-looting-in-japan

Obviously, the writer could not find the real reason. I will explain and bring up the real reason after introducing the third incident.

 

3) Kamikaze project that started on October 25, 1944kamikaze-attack

This incident is the major reason why I decided to write this article. The first two incidents received reasonable understanding by the westerners but this one, obviously, did not.

Combined from all the records of suicide attacks from Army and Navy, more than 14,000 soldiers volunteered and died in the operation. Many of the readers know that Kamikaze was a suicide attack using fighter planes. However, the suicide attack project had many other vehicles for the same purpose such as a mini-submarine, Kaiten and a jet or rocket engine devices that were a man operated flying bomb, Ohka. The suicide attack bomb was called Baka bomb by the American soldiers meaning “stupid” bomb.

 

Now I have listed three acts by the Japanese. The first two acts were praised by the non Japanese people but the last one is typically considered as “meaningless”, “pointless” or “wasteful”. I am aware that this was indeed a very desperate tactic and too many young people were to die.

But what I want to bring up here is that there is one thing that is common among those three responses. In other words, there was the same motivation and principle behind them. And the short answer is that it was “Bushido”. Some of you may be surprised by my statement. You may agree with the Kamikaze incident but you must wonder why it is so with the other two. Once you understand what Bushido is truly all about, hopefully, you will realize that it is the common principle behind those incidents. I have already written an article about Bushido in the past so I will ask the readers to read it if you wish to read the full story on this subject. Here in this article I will pick up some of the explanation I used in that article.

bushi no seishinHere is the summary: The ancient Japanese adopted the teachings of Confucianism, Gojo no toku (五常の徳), five Confucian virtues. The five virtues are Jin (仁)、Gi (義)、Rei (礼)、Chi (智) and Shin . These five virtues are also called Gorin no michi (五倫の道), five ethics. The Japanese added two more ethics of Chu (忠) and Kotei (孝悌). On the other hand, they dropped Chi (智) and Shin (信), and consolidated the idea of Kotei (孝悌) with Chu (忠). They kept four virtues; Jin, Gi, Rei and Chu from this list and added the new virtues of Yu (勇), Makoto (誠) and Meiyo (名誉) to complete the 7 principles as the Samurai spirit.

 

I will explain the concept behind each virtue briefly: 1) Gi (義), 2) Yu (勇), 3) Jin (仁), 4) Rei (礼), 5) Makoto (誠), 6) Meiyo (名誉) and 7) Chu or Chugi (忠義).”

Two most important virtues for samurai were Gi (義) and Yu (勇). They were considered to be the twin concepts that cannot be separated.

1) Gi (義) means justice, righteousness or morality. Samurai considered their duties, obligations and responsibilities as something that they had to defend and execute even risking their life.

2) Yu (勇) means bravery, courage and decisiveness. The concept of Yu is unique as it not only demands enough bravery to face a battle or death but at the same time the decision process must be quick. Indecisiveness and procrastination are considered not meeting Yu.

3) Jin (仁) means benevolence, kind and humane but what does it really mean? It means that you are kind to all kinds of people including the poor, sick and handicapped. This character does not seem to fit a typical samurai because he seems to be ruthless. This character was selected for the ruling layer of the samurai class. They believed the most important virtue for the ruling class is benevolence and kindness to the common people.

4) Rei (礼) is something we karate practitioners are very familiar with. Thus the general explanation is not necessary here, however, one thing we must remember is that Rei is not only an expression of the respect but also consideration for others. I have pointed out that the act of the Japanese spectators at the World Cup game in Brazil. This was a good example of Rei. They cleaned up the stadium after the game. The Japanese people consider trashing the stadium as disrespectful to the football teams and the game itself. We, the karate practitioners, understand this as we would consider it disrespectful if it happened in our dojo. As we clean our dojo after our training, the Japanese spectators cleaned the stadium as they do in the other games. This is the act of Rei (礼).

Bushido kakejiku

 

 

 

 

5) The concept of makoto is an important but also a difficult one to understand. Many of the readers know Dojo Kun in Japanese and that it’s second principle is “Makoto no michi o mamoru koto (誠の道を守ること)”. The translation is “Be faithful”. I have already written about the full translation of Dojo Kun also. If you are interested in reading the full meaning you may want to look for this article in my blog. In any case, the translated word of faithful can be confusing and misleading so the true meaning of Makoto must be explained here. Makoto refers to a figure without a lie, or a falsehood but with truth and sincerity. So, an overt or an excessive action in greetings or behavior is considered not Makoto thus lacking the true essence of Rei which must be performed with sincerity and without falsehood. Interestingly, lying was considered as weakness rather than as an evil. Now, weakness was considered by the samurais as dishonorable thus a Bushi was expected to deliver what he promised. This is what Bushi ni nigon wa nai (武士に二言は無い) means. There is no taking back of a samurai’s statement.

6) Meiyo (名誉) means reputation and fame but it is not necessarily tied to popularity. A samurai did not look for nor make an extra effort to earn Meiyo. Simply by being a samurai was Meiyo so most of the time all they had to do was to simply uphold the samurai way, Bushido and completing his task or responsibility.

Even though all seven virtues were important, the most effort they made was to avoid all the negative things that would bring haji, a shame, to his name and to his family. The negative things included showing fear, acts of cowardice, not upholding justice and failing in his task or responsibility. In such a case a samurai would choose seppuku to keep his honor or Meiyo.

7) The last virtue is Chugi (忠義) which means loyalty towards a samurai’s lord. Rei and Chugi were two unique and important requirements. One thing I need to add is that the samurais were taught that value and judgment had to be measured by the country (the war lord’s territory), one’s family and individual (in that order). This is something that would not be accepted by the western world, but it was that way then and in some ways the trend still exists in Japan.

When you put all those virtues together, the summary is that the selfless and brave actions and activities would benefit not only the family but also the general public. This is why the soccer spectators cleaned up after the ball game. This is the same reason why the residents of Fukushima Prefecture, after the earthquake, lined up in front of the super markets and bought only what they needed for that day. It was not because of a discipline that they lined up or cleaned up. It was self respect, love for the neighbors and self-honor to do the right thing.

Those two acts caught the attention of the non Japanese people and were publicized in newspapers. However, there are many other acts in Japan that westerners are impressed and amazed by. They all come from the same principle and let me give you some examples. Train scheduleOne interesting example is the punctuality of the public transportation (trains and buses) in Japan. I have mentioned this in my Facebook posting under “Seven Wonders of Japan” recently. Almost every train arrives on time. If you plan to take a bullet train (fast and clean) you better be on the platform a few minutes earlier as they leave ON time. Even the buses are pretty much on time so be prepared if you are taking a bus from your hotel to the airport or vice versa. This is simply because the drivers care about the passengers and they do not want to cause a problem by being late.

 

Another example is that you will witness not only the automobiles but the pedestrians also heed the traffic light no matter what time it may be. Even if it is 2 or 3 o’clock in the morning and there may be no other cars in sight, they patiently wait until the light turns green. It is certainly not because they are afraid of getting a traffic ticket (especially pedestrians have no possibility of receiving a traffic ticket). They respect the rules and they want to do the right thing even if no one is watching.

 

Another example is the case of lost and found (I included this in “Seven Wonders”). If you lose a cell phone or a wallet in Japan, including Tokyo, there is a good chance that it will turn up and be returned to you. So, if you visit Japan and if you lose something important such as your cell phone, wallet, camera or a passport, do not give up too easily. Report it to the police station or at your hotel. They will help you. It may take a day or two but it will turn up if you contact the right place. One Japanese TV station did a documentary on this very subject. A TV person would leave behind a wallet in a restaurant in one case and on a park bench in another situation. The scenes were monitored by a hidden camera. They tried a dozen times in both situations. Guess what, all the people (24 of them) who discovered the wallet (some cash was in it) brought it to the restaurant staff or a park guard. Those people could have left with the wallet but none did. Sure, you can say that the TV program could be rigged or fixed. I believe the result and the Japanese would not be surprised to hear this as this kind of kindness or help happens all the time. Does this mean we have no crimes in Japan? No, we have some criminals and some people do steal things but the crime rate is extremely low and rare when you realize there are more than 12 million people in Tokyo.

 

mujin hanbaishoLet me give you one more example that will be amazing and almost unbelievable for the non Japanese people. It is the kiosk stands in the countryside that is self service and unmanned operation (also in “Seven Wonders”). The kiosks stands are run by the farmers and they sell mainly vegetables and fruits but the farmers may sell other things. The farmers come in the morning and drop off their goods (vegetables or fruits) and they are gone till later in the evening when they return to pick up the leftovers and the money.

At a kiosk stand you only see the vegetables or fruits with the price tags. You also find a box or a bucket where you are supposed to put the money. You find them in the countryside all over Japan. The people there pay and they do not steal. They have self respect so nobody needs to watch them. Oh, they even have a parking lot, a hot spring bath and a park with the same system. Can you imagine this? No camera, no ticket and no attendant. It is totally up to your conscience and honor.

The Japanese people consider this natural and normal. Is this because of the education or discipline in the school? Yes and no. We learned this value in school but it is not only from our teachers but we learn this from all of the seniors around us such as our parents, relatives and the adults in the neighborhoods. The Japanese, in general, share this virtue among themselves and the root is from Bushido and its principles.

 

Now I hope you can see the point I am trying to make with the Kamikaze. During the war the American soldiers called the Kamikaze attacks as “stupid”. These attacks, though suicidal and seemingly meaningless, were truly a desperate tactic and might have looked futile. Those young pilots (in their teens and early 20’s) knew that most of them would not even get to reach their targets (the US ships) but that did not matter. They believed that their selfless action would protect their families and the citizens back home. They believed the cause they had weighed heavier than their lives. Wouldn’t you fight, even if you are unarmed, against an armed intruder if you detected an intruder was going to kill your children or your family members? No one would call your action as meaningless or stupid even if you get killed for doing this. Kamikaze pilots action was to them the same. They wanted to defend their family members by sacrificing their lives. This is exactly what the bushido principle calls for.

 

kamikazepilots

I call these pilots the samurai because they happily sacrificed their lives for the country and the families. I have a great admiration and pride for what they did and I will not forget about the bushido they showed with their lives.

Dojo Dojinmon, Wado-ryu em Porto Alegre

O Dojo Dojinmon é um dojo de Wado-ryu situado em uma área muito boa de Porto Alegre (Brasil), e dirigido pelo prof. Nelson d’Avila Guimarães. Ele possui 5º Dan pela Wado-ryu Karate-do Renmei (Japão) e 6º Dan pela Confederação Brasileira de Karate.

Essa foi a primeira vez que eu visitei um dojo de Wado-ryu. Eu estava muito entusiasmado para realizar a visita, pois estava curioso para descobrir a semelhança do treinamento do Wado-ryu com o do Shotokan. Evidentemente, você não pode ter uma opinião conclusiva visitando apenas um dojo, mas a minha curiosidade era muito grande.

Entrance

Em primeiro lugar, a visita não havia sido planejada até uma semana atrás. Um dos meus amigos do Facebook, Fabricio Bertoluci, soube que eu estava visitando Porto Alegre em novembro. Nós decidimos nos encontrar no dia 3, e simplesmente conversar sobre karate. Eu sou um nerd de karate, então eu estou aberto a qualquer oportunidade de encontrar outro karateka. Até o momento em que o encontrei, eu não havia percebido que ele era um praticante de Wado-ryu. Eu o achei uma pessoa muito dedicada e interessante. Eu apreciei o nosso encontro e nós discutimos muitos assuntos diferentes, incluindo os benefícios e os malefícios do levantamento de pesos, os benefícios do karate à saúde dos pacientes com doenças físicas e/ou mentais, etc. Fabricio está fazendo sessões de fisioterapia devido a uma lesão nos joelhos, então ele possuía experiência nesses assuntos. Além disso, agora mesmo ele está realizando um curso universitário onde estuda fisioterapia e medicina do esporte, de modo que a sua opinião era apoiada por uma base médica e científica, o que tornou a nossa conversa mais interessante.

Durante o encontro, eu mencionei que nunca havia visitado um dojo de Wado-ryu, e Fabricio me convidou para fazer uma visita ao seu dojo. É claro que ele tinha que falar com o seu sensei e conseguir a permissão primeiro, então ele não pôde prometer uma visita para o mesmo dia. Depois de alguns dias, ele recebeu a permissão e assim eu visitei o seu dojo, o Dojinmon Dojo, em 10 de novembro. Ele está localizado em uma área residencial do centro de Porto Alegre. O dojo possui uma fachada muito bonita, e é uma casa convertida em escola de karate (veja foto acima). Ele estava muito limpo e organizado. Eu fiquei muito satisfeito em não ter visto muitos troféus e outras quinquilharias que são comuns em muitos outros dojos que eu já visitei. Eu conheci o Shihan Nelson Guimarães, instrutor-chefe, eu o achei um indivíduo confiante e cortês.

Isso tudo deu o tom da visita, e todos os praticantes do lugar me deram as boas-vindas.

A aula foi iniciada às 18 horas, e eles praticaram exercícios intensos de aquecimento, que duraram mais de 20 minutos. Esses exercícios foram conduzidos pelo instrutor assistente, Diego Tamagnone sensei. Eu fiquei um tanto surpreso de que eles começavam os exercícios de aquecimento sem o ritual de alinhar-se lado-a-lado, mas eu descobri que eles fazem isso depois dos exercícios de aquecimento. Assim, depois do aquecimento, o Shihan Nelson levantou-se e juntou-se ao grupo. Eles fizeram o ritual em fila, que era muito similar ao que nós, dojos de Shotokan, realizamos, e então começaram o treinamento. Havia cerca de uma dúzia de alunos no início, mas muitos outros chegaram mais tarde, conforme a aula avançava. Ao final, havia cerca de vinte alunos, a maioria deles de graduação mais avançada (faixa marrom e acima), mas havia também alguns alunos iniciantes e intermediários. Estes usavam faixa azul, mas eu não saberia dizer qual era o nível da sua graduação kyu. Foi uma aula mista, e todos seguiram o mesmo currículo de treino.

O treinamento de fato durou cerca de 45 minutos, e eles passaram metade do tempo com kihon. A maioria das técnicas que eles praticavam eram bastante similares às nossas. Como suspeitava, eu não vi yoko geri keage, embora eles praticassem gedan kekomi. Eles usavam a postura sanchin-dachi quando praticavam socos em postura estática. No idogeiko (prática com deslocamento do corpo), eles usaram zenkutsu-dachi, kokutsu e kiba-dachi. Eu não me recordo de tê-los visto utilizar neko-ashi-dachi. Eles podem utilizá-la, mas eu não vi essa postura no kihon keiko. Uma grande diferença que eu notei no kihon keiko é que eles têm um irimi tsuki, onde você reclina para frente a parte superior do seu corpo, em uma posição acentuada de hanmi, enquanto desfere um soco. Eles também praticaram muitos socos no nível gedan, haito uchi e teisho uchi. Eu ouvi que o Shihan Nelson acredita no karate do tipo bujutsu em vez do karate esportivo, razão pela qual eles praticavam essas técnicas.

Depois do kihon, eles praticaram kumite, com ippon kumite. Eu fiquei impressionado de eles não usarem a combinação comum que nós vemos no Shotokan: jodan age-uke e chudan gyaku-zuki. Eles faziam jodan nagashi-uke e havia vários contragolpes, incluindo uraken, enpi e, como eu suspeitava, um arremesso. Eles iniciaram com ataque de ippon zuki (um soco) e então mudaram para o ataque com nihon zuki (dois socos), no qual um oponente defenderia esses dois socos antes de desferir o contra-ataque. Eu achei que as suas técnicas de kihon kumite são mais próximas do bunkai. Eu também tive a satisfação de ver que eles não faziam os sanbon e gohon kumite que são muito populares nos dojos de Shotokan.

A última parte do treino foi, claro, kata. Eles usavam os nomes antigos para os seus katas, já que Otsuka, o fundador do Wado-ryu, separou-se de Funakoshi antes de Funakoshi ter mudado os nomes dos katas para nomes japoneses. Por exemplo, eles praticam Kanku Dai, mas o chamam de Kushanku. Eu não considerei a questão dos nomes como sendo importante, mas eu apenas queria incluir esse detalhe no relato. Eles praticaram muitos katas além do Kanku Dai, incluindo Bassai Dai e Tekki Shodan. Eles pareciam similares aos nossos katas e bastante reconhecíveis. Contudo, as diferenças também eram notáveis. Eu não digo que eles eram melhores ou piores, mas simplesmente acredito que os seus katas eram mais próximos daquilo que Funakoshi trouxe de Okinawa. Em outras palavras, eles (praticantes de Wado-ryu) mantiveram os katas mais próximo daquilo que Funakoshi ensinava no início do século XX. Por outro lado, para o grupo do Shotokan houve uma grande mudança, trazida por Yoshitaka, filho de Funakoshi, bem como pela influência de Nakayama. Esses dois senseis trouxeram os movimentos mais amplos dos braços e pernas, bem como as posturas mais baixas. Assim, o estudo dos katas do Wado-ryu é uma excelente referência se você deseja ver os katas antes das mudanças, ou mais próximos das formas originais.

Eu fiquei surpreso que o Shihan Nelson me permitiu compartilhar algumas ideias do karate Asai. Ele me pediu para usar de dez a quinze minutos para compartilhar algo com seus alunos. Assim, eu vesti o meu gi e tive uma sessão bastante informal sem nenhum ritual. Depois de me apresentar aos alunos, eu abordei o conceito dos três requisitos que são necessários para construir um karate forte. Os três requisitos são: flexibilidade, equilíbrio e pernas fortes. Eu selecionei dois ou três exercícios típicos para treinar esses três pontos. Devido ao pouco tempo, nós fizemos apenas dez ou vinte repetições de cada exercício. Eu não achei que os alunos ficaram cansados, mas ao menos eu espero que eles tenham podido ter uma ideia de como funcionava o que foi mostrado a eles. Os exercícios foram a única coisa que eu pude apresentar, e eu não pude demonstrar nenhuma técnica do estilo Asai. Eu fiquei impressionado que os alunos eram mais flexíveis e coordenados que a média dos praticantes. Eu espero que os aspectos que eu cobri tenham sido algo novo e benéfico para eles. Eu estou ansioso para receber o feedback dos alunos.

Ao final da sessão, nós tiramos uma fotografia de grupo. O Shihan Nelson teve a gentileza de me convidar para um retorno quando eu visitar Porto Alegre novamente. Muito obrigado ao prof. Nelson e todos os seus alunos.

(Nota)

Eu quero enfatizar que a minha observação do treinamento do Dojinmon não é completa nem conclusiva. Eu estava com outros dois visitantes e a minha atenção ao treinamento foi interrompida várias vezes, assim eu posso ter perdido muitas coisas do currículo. Se você porventura encontrar alguma consideração negativa no meu relato, note que não foi minha intenção criticar o Wado-ryu ou o dojo Dojinmon. Eu possuo apenas respeito total por ambos. A minha intenção com meu relato é sempre comparar e aprender. Eu espero que os leitores façam o mesmo.

Wado-ryu Dojinmon Dojo Nov 2014 #2

Dojinmon Wado-ryu Dojo, Porto Alegre, Brazil visit report

Dojinmon Dojo is a Wado-ryu dojo located in the very nice area of Porto Alegre, Brazil is run by Prof, Nelson d’Avila Guimarães. He is 5th Dan Wado-Ryu Karate-Do Renmei (Japão) and 6th Dan Confederação Brasileira de Karate.

This was my first visit at a Wado-ryu dojo ever. I was very excited to visit a Wado-ryu dojo because I was very curious to find how similar Wado-ryu training to that of Shotokan. Of course, you cannot have a conclusive opinion by visiting only one dojo but my curiosity was very high.

Entrance

 

First of all, the visit was not planned until a week ago. One of my Facebook friends, Fabricio Bertoluci found that I was visiting Porto Alegre in November. We decided to meet on November 3rd to simply talk about karate. I am a karate nerd so I welcome any opportunity to meet another karateka. Until I met him I did not realize that he is a Wado-ryu practitioner. I found him to be very dedicated and interesting person. I enjoyed our meeting and we discussed many different subjects including the benefit and the harm of weight lifting, health benefit of karate related to the physical and/or mental patients, etc. Fabricio is going through a physical therapy because he injured his knees so he had his experience to those subjects. In addition, he is a college student right now and studies physio therapy and sport medicine in his college study so his opinion was backed by the modern medical and science background which made our conversation more interesting.

 

During the meeting I mentioned that I had never visited a Wado-ryu dojo and Fabricio invited me to visit his dojo. Of course, he had to check with his sensei and get his permission first so he could not promise a visit on that day. After a few days later he received the permission so I visited his dojo, Dojinmon Dojo on November 10th. It is located in the central part and a residential area of Porto Alegre. The dojo has a very nice front and a house converted hall (see the photo above). It was very clean and well organized. It was very pleasing as I did not see many trophies and other junks that are common in many other dojos I have visited before. I met Shihan Nelson Guimarães, the chief instructor and found him to be a confident and courteous individual.

This set the tone and all the practitioners there gave me a warm welcome to my visit.

The class started at 18:00 and they did intensive warm up exercises which lasted more than 20 minutes. This was conducted by the assistant instructor, Diego Tamagnone sensei. I was a little surprised that they started the warm up exercises without a line up ritual but I discovered that they do this after the warm up exercise. After the warm up Shihan Nelson got on the floor and joined the group. They did the line up ritual which was very similar to the one we, Shotokan dojos do and started the training. There were about a dozen students at first but many late comers joined the class as it progressed. At the end there were about twenty students, mostly senior ranks (brown belt and above) but there were some beginners and intermediate students. They wore blue and green belt but I could not tell their kyu level. It was a mix class and all of them followed the same menu.

The actual training time was about 45 minutes long and they spent half of the time on kihon. Most of the techniques they practiced were very similar to ours. As I suspected I did not see yoko keage though they practiced gedan kekomi. They used sanchin stance when they practiced punching in a still stance. In the idogeiko (practicing with body shifting) they used zenkutsu, kokutsu and kiba dachi. I do not recall if they used neko ashi dachi. They may use it but did not see it in the kihon keiko. One big difference I noticed in the kihon keiko is that they have an irimi tsuki in which you lean your upper body forward in a sharp hanmi position as you deliver a punch. They also practiced a lot of gedan level punches, haito uchi and teisho uchi. I heard that Shihan Nelson believes in bujutsu type of karate rather than sport karate thus they practice those techniques.

After kihon, they did kumite practice with ippon kumite. I was impressed that they did not do the common combination we see in a shotokan dojo; jodan age uke and chudan gyaku zuki. They did jodan nagashi uke and the counter was various including uraken, enpi and as suspected a throw. They started with ippon zuki (one punch) attack then move to nihon zuki (two punches) attack exercise in which an opponent would block those two punches before giving a counter. I found their kihon kumite techniques are closer to bunkai. I am also pleased to see that they did not do the sanbon and gohon kumite which are very popular in the shotokan dojos.

 

The last part was, of course, kata. They use the old names for their kata as Otsuka, the founder of Wado-ryu departed Funakoshi before Funakoshi changed the kata names to the Japanese names. For instance they practice Kanku dai but they called it Kushanku. I did not consider the name matter important but I just wanted to include this in the report. They practiced several katas in addition to Kanku dai including Bassai dai and Tekki shodan. They looked similar to our katas and very recognizable. However, the differences were notable also. I do not say they were better or worse but simply I believe their katas were closer to what Funakoshi brought from Okinawa. In other words they (Wado-ryu) kept the katas closer to what Funakoshi taught in the early 2th century. On the other hand, for the Shotokan group there was a big change brought by Yoshitaka, Funakoshi’s son as well as the influence by Nakayama. These two senseis brought the larger movements of the arms and the legs as well as the lower stances. So, studing the Wado-ryu katas is an excellent reference if you wish to see the katas before the changes or closer to the original forms.

I was surprised that Shihan Nelson allowed me to share some of the Asai karate ideas. He asked me to spend 10-15 minutes to share something with his students. So, I changed to my gi and had a very informal session without any rituals. After my self introduction I covered the concept of the three requirements that are needed to build a strong karate. The three requirements are flexibility, balance and strong legs. I picked two or three typical exercises to train those three points. Due to the short time we did only 10 or 20 times of each exercise. I did not think the students got tired but at least I hope they could get an idea how they work. The exercises were the only thing I could cover and could not go into any of the Asai techniques. I was impressed that the students were more flexible and coordinated than the average practitioners. I hope what I covered was something new and beneficial. I look forward to receiving the feedback from the students.

At the end of the session we took a group photo (below). Shihan Nelson was nice enough to invite me back when I visit Porto Alegre next time. I am very happy to make many new karate friends at this dojo and also that this connection can be the beginning of my karate network in Porto Alegre. Muito obrigado ao Prof. Nelson e todos os seus alunos.

 

(Note)

I want to emphasize that my observation of the training at Dojinmon is not complete nor conclusive. I was with two other visitors and my attention to the training was disrupted several times so I might have missed many things in their syllabus. If you happen to find any negative remarks in my report it was not my intention to criticize Wado-ryu or Dojinmon. I only have the total respect to both. My intention in my report is always to compare and learn. I hope the readers will find the same.

Wado-ryu Dojinmon Dojo Nov 2014 #2

Entrevista com Shihan Yokota: Por que Karate Asai?

LeandreEsta entrevista foi feita pelo Sensei Leandre Rosa do Brasil. Ele me fez muitas boas perguntas e eu quero agradecer-lhe por esta oportunidade de apresentar a ASAI e o karate Asai.

1. Deixe-me perguntar-lhe sobre você, Shihan Yokota. Eu sinto dizer isso, mas eu ouvi de muitas pessoas que você não é conhecido no Brasil, como Kanazawa ou Yahara, que são bastante famosos aqui entre karatekas mais antigos. Parece que você surgiu de repente com os livros (“Shotokan Myths” e “Shotokan Mysteries”) que você publicou e com sua nova organização, a ASAI. Apenas recentemente os brasileiros começaram a ouvir falar no seu nome e no karate Asai. Isso parece muito estranho, então, por favor, conte-nos como isso aconteceu.

(KY) Sim, o que você diz é verdade e eu não me expus até o ano de 2009. Existem duas razões principais para ter sido assim.

A primeira razão foi que eu possuía um emprego em tempo integral (não relacionado com karate) para sustentar minha família com três filhos. Eu simplesmente não tinha tempo para escrever um artigo (muito menos um livro) ou para viajar para realizar um seminário. Isso finalmente mudou em 2009 quando eu perdi meu emprego e me divorciei ao mesmo tempo. Eu tirei proveito desses eventos e decidi ensinar karate em tempo integral.

A segunda razão vem de uma maneira muito japonesa de pensar. Eu tive dois senseis a quem eu sentia que devia o meu karate. O primeiro sensei foi Sugano, 9º dan, vice-presidente da JKA, que me ensinou o básico do karate Shotokan. O outro é Asai, 10º dan, fundador da JKS, que me ensinou o karate estilo Asai. Enquanto eles ainda estavam vivos, eu sentia que não deveria me expor muito, assim eu recusava todos os convites para entrevistas ou seminários.

Sugano sensei faleceu em 2002 e Asai sensei o seguiu em 2006. Depois desse período, eu senti que esses senseis me dariam permissão para passar a expor-me e compartilhar meu conhecimento. As minhas atividades de karate em tempo integral começaram em 2009. A partir desse momento, eu deixei a JKS e publiquei meu primeiro livro em 2010. Eu também comecei a visitar países diferentes para ensinar o karate estilo Asai, que é um tipo muito único de Karate Shotokan. Eu planejo visitar o Brasil duas vezes por ano, e espero encontrar muitos praticantes dedicados no Brasil.

Dojo Group Picture

2. Antes de você seguir a JKS do Mestre Asai, o seu treinamento foi com o Mestre Sugano da JKA, e mais tarde você se tornou instrutor-assistente do Mestre Okazaki, da ISKF. Eu tenho certeza de que você também encontrou outros mestres famosos, mas como foi que o Mestre Asai lhe inspirou tanto que você decidiu propagar o nome e o legado dele?

(KY) É verdade que eu tive sorte de receber instruções distintas com alguns instrutores famosos, incluindo Nakayama, Kanazawa, Okazaki, Yaguchi, Mikami, Tanaka e muitos outros. Todos eles eram excelentes senseis de karate e eu acredito que aprendi muito com todos eles. Graças a todos eles eu construí uma sólida fundação para o karate Shotokan em mim. Eu jamais vou desconsiderar a influência deles no meu karate.

Eu conheci o Mestre Asai desde os anos 80, já que ele e eu pertencíamos ambos à mesma organização naquela época, a JKA. Eu vi as suas demonstrações no campeonato nacional do Japão em Tóquio, do qual eu participei em 1981 e 1982 (eu representava o meu estado, Hyogo). Eu fiquei muito impressionado com o seu karate, porque ele tinha essas técnicas de chicoteio dos braços e das pernas, que eram suas marcas registradas. Contudo, naquela época eu não apreciava as suas técnicas circulares e de aspecto de chicote o suficiente para segui-lo. Na verdade, eu estava completamente imbuído no estilo de técnicas retas e lineares com forte kime da JKA.

Quando eu cheguei aos 50 anos de idade, eu queria melhorar, mas não encontrava um caminho com as técnicas da JKA. Eu me senti muito frustrado e na realidade deixei o karate por três anos (de 1997 até 2000). Eu voltei ao Japão e entrei em um centro de treinamento de Ki em Tóquio. Eu aprendi como relaxar profundamente e a importância de utilizar a coluna vertebral em exercícios de relaxamento. Em 2001, eu participei de um seminário de Asai, e vi o seu karate quando ele estava com mais de 60 anos. Ele ainda era flexível e as suas técnicas ainda se pareciam com os ataques de um chicote. Naquele momento, eu imediatamente soube que era exatamente daquele jeito que eu queria ser quando chegasse à idade dele. Além disso, eu fiquei impressionado por ter descoberto que ele passava de duas a três horas treinando todas as manhãs. Então ele se tornou o meu modelo no karate.

Asai with his autograph3. Você era um membro vitalício da JKA quando mudou em 2002 para a organização de Asai, a JKS. Depois, você deixou a JKS em 2009 e criou a sua própria organização, a ASAI, no ano seguinte. O que foi que aconteceu?

(KY) Você está certo sobre o fato de que eu era um membro vitalício da JKA, e eu mantive essa posição por 40 anos (o meu nome ainda está na lista de membros da JKA até hoje). Foi uma decisão muito difícil e eu demorei um ano para trocar a minha filiação da JKA para a JKS. Como a múltipla filiação não é permitida no Japão, então eu tive que optar por uma. Foi difícil, mas eu realmente queria seguir o Mestre Asai, então eu realizei a mudança. Na verdade, eu acredito que essa foi a melhor coisa que eu fiz para o meu karate. Todas as vezes que eu visitava Tóquio, eu visitava o Mestre Asai e aprendia muito com ele.

Infelizmente, ele faleceu em agosto de 2006 com apenas 71 anos. Ele passou por uma grande cirurgia no inverno e deveria descansar, mas em vez disso ele visitou os Estados Unidos e o México em julho, para realizar um seminário, o que definitivamente abreviou a sua vida. Eu escrevi os detalhes sobre o seu último seminário no meu segundo livro, e o título do capítulo é “O Último Samurai”.

Por mais três anos eu fiquei na JKS, mesmo depois do falecimento do Mestre Asai. Eu queria promover o karate Asai como membro da JKS. Contudo, com o passar do tempo, a JKS mudou a sua atenção para o seu novo Instrutor-Chefe, o sensei Kagawa. Com o devido respeito, ele também é um grande karateka, mas o seu estilo não é Asai-ryu. O estilo dele é o Shotokan JKA padrão. Eu entendo a necessidade da JKS em fazer isso, mas essa mudança me fez decidir deixar a organização. Eu pertenci a outra organização não japonesa por três anos para promover o karate Asai principalmente na Europa. Eu deixei essa organização também, em 2013. Depois de pensar a respeito por um mês, eu decidi criar uma organização não política, exclusivamente para promover o karate Asai. O nome da nova organização é ASAI (Asai Shotokan Association International) e não existe outra organização no mundo fazendo isso.

Book cover Myths4. Eu gostaria de perguntar-lhe sobre seus dois livros: “Shotokan Myths” e “Shotokan Mysteries”. Onde você conseguiu as referências discutidas neles? Os mestres Asai ou Sugano tiveram algo a ver com as informações que você nos fornece em seus livros?

(KY) Essa também é uma boa pergunta. Eu li centenas ou mesmo milhares de livros sobre todos os tipos de assuntos incluindo karate, outras artes marciais, medicina esportiva, cinesiologia, filosofia, zen, etc. Algumas das ideias e informações vieram do Mestre Asai. Contudo, a maioria dos conteúdos nesses livros são do meu próprio conhecimento e do acúmulo de informação que eu recebi dos livros que li. Todas as vezes que eu precisei citar alguma coisa, eu incluí as fontes. Por exemplo, no ensinamento sobre o San Go Ichi de Ueshiba [Morihei Ueshiba, fundador do Aikido – N. do T.], eu listei o nome do livro que eu citei. Como eu possuo pouco conhecimento sobre Aikido, eu precisei referir-me a um livro que por acaso eu possuo e que trata desse assunto.

5. Eu fiquei sabendo que o seu primeiro livro, “Shotokan Myths” [“Mitos do Shotokan” – N. do T.], está sendo traduzido para o português agora. Quando ele será publicado? Qual é o plano para o seu segundo livro, “Shotokan Mysteries” [“Mistérios do Shotokan” – N. do T.]?Shotkan_Mysteries_LowResol 2

(KY) A tradução foi concluída e está passando por um processo de revisão agora mesmo. Infelizmente, eu não possuo a data exata da publicação, mas eu espero que seja em breve. O segundo livro virá em seguida se o primeiro for bem-sucedido. Eu espero que muitas pessoas no Brasil adquiram o “Shotokan Myths” em Português.

Eu estou planejando publicar o meu terceiro livro (em inglês) por volta do final deste ano ou início do ano que vem. Se você gostou dos dois primeiros, você gostará do novo livro também. Eu vou compartilhar aqui uma coisa com os leitores. O título do novo livro é “Shotokan Transcendence” [“Transcendência do Shotokan” – N. do T.] e esse livro foi escrito com o espírito de “ir além”. Eu estou muito entusiasmado com ele.

6. Eu fui um dos participantes no seminário que você deu em Campinas este ano. Eu achei o seu treino excelente, ao mesmo tempo em que eu sentia que tudo que nós estávamos fazendo era muito avançado. Isso era o esperado? Em outros países que você visita e onde você ensina, os praticantes fazem esse mesmo comentário?

(KY) É um prazer saber que você gostou do seminário em Campinas. Eu gostei dele, também, porque fiquei muito impressionado com os praticantes, pois eles eram todos muito dedicados e entusiasmados.

A sua impressão de que o currículo era avançado foi natural e esperada. Você se sentiu dessa forma porque você não estava acostumado às técnicas do estilo Asai. Muitos movimentos, como o Tenshin (rotação) eram novos para você. Eu propositalmente selecionei as técnicas que não eram familiares para os participantes. Quando isso acontece com um faixa preta, ele se sente como se tivesse voltado novamente a ser um faixa branca. Naturalmente, eles se sentem perdidos e desconfortáveis. Quando eu experimentei o karate Asai pela primeira vez, isso aconteceu comigo, também. Eu demorei alguns anos para me acostumar às novas ideias e técnicas. Muitas novas técnicas estão incluídas nos katas Junro do estilo Asai – Shodan até Godan. Depois que você os domina você pode avançar para os katas Joko (1 a 5), que foram projetados para os faixas pretas. Praticando esses katas, você logo ficará acostumado à maioria das técnicas do karate Asai.

7. Você acha que o karate esportivo e o karate budo podem ser praticados simultaneamente por um karateka?

(KY) Sim, é possível, mas apenas se uma pessoa realmente compreende o que é o Karate Budo. Pois a maioria das pessoas que dizem praticar o Karate Budo não sabem o que é isso. Eles pensam que o que eles praticam é Karate Budo apenas se eles não estão em uma competição. Karate Budo e Karate Esportivo são coisas totalmente diferentes. Eu não vou falar sobre as diferenças aqui. Eu ensino apenas Karate Budo e Bujutsu, e o meu objetivo em meus seminários é transmitir alguns conceitos de Budo, bem como as técnicas Asai, assim eu espero que muitos leitores poderão participar de meus seminários.

Dojo kun by Asai8. Eu conheço você pessoalmente, e o tenho como meu modelo. Na última vez em que nos encontramos, você mencionou que você vive baseado nos preceitos do Dojo Kun. Existem senseis que recitam o Dojo Kun diariamente, e dizem que vivem de acordo com o Budo, mas não conduzem suas ações conforme o Budo. O que você acha deles?

(KY) É mesmo verdade que existem alguns instrutores que não vivem conforme o Dojo Kun. Contudo, eu não desejo criticá-los ou falar sobre eles. Criticá-los não vai fazer de mim ou de você pessoas melhores. Eu apenas me sinto mal em relação aos alunos que treinam com esses professores. Eu estou planejando escrever um artigo sobre isso. O meu conselho para esses alunos é que, se eles descobrirem que o seu sensei é antiético, irresponsável, imoral, não confiável ou não dedicado, é melhor deixar esse instrutor. Pode ser difícil deixar um professor, mas é melhor não ter nenhum professor do que ter que conformar-se com um professor ruim.

9. Mestre Yokota, o que você acha de treinar outras artes marciais? Você acha que nós deveríamos focar apenas em um estilo, ou é benéfico praticar outros?

(KY) Você fez uma boa pergunta. Eu recomendo a todos os praticantes que tenham uma mente aberta e desejem aprender mais. Isso inclui não apenas os outros estilos de karate, mas também outras artes marciais, como jujitsu e kung fu.

Dito isso, eu recomendo que um praticante foque em apenas um estilo de karate por três a cinco anos. Depois disso, ele/ela será Shodan ou Nidan, e terá uma base sólida em um estilo. Se você treinar dois estilos diferentes de karate, você pode ficar confuso ou misturar as coisas, já que estilos diferentes tendem a possuir ênfases diferentes nos mesmos assuntos. Não há problema, no entanto, em misturar artes marciais que sejam totalmente diferentes do karate. Um bom exemplo pode ser o Aikido, Kendo, Kyudo ou Kobudo (armas). Eles expandirão a sua habilidade física. Depois de assegurar a sua fundação em um estilo de karate, você pode começar a aprender outros estilos e outras artes marciais.

No entanto, eu tenho uma ressalva. Treinar vários estilos simultaneamente é aconselhável apenas para aqueles que podem treinar pelo menos duas ou três horas todos os dias. Se você tem tempo para apenas duas ou três vezes por semana, então eu sugiro que você foque em uma coisa só.

11. Eu acesso com frequência o blog da página da ASAI na internet (www.asaikarate.com/blog) e eu encontro artigos interessantes e bem pesquisados que você escreveu. Eu percebo que você pesquisou e estudou bastante antes de escrevê-los. Felizmente, alguns foram traduzidos para o português. Eu gostei dos artigos sobre Ki, Método de Respiração e Bushido. Sobre o que você está planejando escrever no futuro?

(KY) Os artigos futuros são secretos. É brincadeira. Falando sério, eu tenho muitas ideias e planejo escrever sobre todas elas em algum momento. Provavelmente isso vai levar alguns anos, se não mais do que isso. Eu estava focando nas questões do Shotokan quando eu comecei a escrever muitos anos atrás. Eu abordei os mitos e mistérios de coisas comuns do Shotokan como kiai, kime, bunkai e vários katas como Heian, Tekki, Hangetsu e Chinte. Recentemente eu tenho expandido os assuntos para outros estilos como o Goju-ryu e outras artes marciais como Aikido e Wing Chun. No futuro, eu planejo cobrir variedades ainda mais amplas de tópicos, incluindo aspectos culturais japoneses, filosofia e ciência. Por volta do final de setembro, eu publicarei meu próximo artigo sobre Tachikiri, um treinamento especial do Kendo, e eu tenho certeza de que todos os karatekas vão gostar de aprender esse método singular de treinamento.

Nós temos sorte de ter um excelente tradutor, o Sr. Samir Berardo, que é um membro da ASAI e foi o primeiro membro da ASAI a passar no exame online para Shodan. Eu quero agradecer-lhe pelo seu trabalho dedicado. Eu estou confiante de que o trabalho dele será uma grande contribuição para o melhor entendimento do Karate no Brasil.

Deixe-me aproveitar a oportunidade para pedir um auxílio aos leitores. Nós temos sorte de ter o Samir, mas ele é uma pessoa apenas. Ele também é uma pessoa ocupada com o seu trabalho em tempo integral e obrigações familiares. Nós temos muitos outros artigos para serem traduzidos; assim, tradutores adicionais seriam uma grande ajuda. Se você é fluente tanto em inglês quanto português, por favor, ajude-nos com o trabalho de tradução. A maioria dos artigos não são tão longos, por volta de dez páginas ou menos. Por favor, entre em contato comigo diretamente e a sua ajuda será muitíssimo apreciada não apenas por mim, mas por centenas, possivelmente milhares de leitores no Brasil e em outros países. O meu endereço de e-mail é <asai.karate@yahoo.com>.

Funakoshi and Nakayama12. Agora, por favor, conte-nos o que é o karate Asai-ryu. Qual é a diferença dele para o karate Shotokan padrão?

(KY) O karate Asai-ryu é único, mas não muito diferente do Shotokan padrão. Ele foi criado pelo Mestre Asai, que era o Diretor-Técnico da JKA nos anos 80. Assim, o nosso karate possui uma fundação sólida no estilo JKA de Funakoshi/Nakayama. O Mestre Asai foi mandado para Taiwan nos anos 60 e 70 para ensinar karate por lá. Durante esse período, ele aprendeu técnicas do Hakutsuruken, o Kung Fu Garça Branca, com um mestre chinês. Assim, ele combinou o método de luta de longa distância do Shotokan e o método de curta distância do Kung Fu. Por isso, o karate Asai é suave, com os movimentos circulares do Kung Fu, e ao mesmo tempo é dinâmico e poderoso, com as técnicas lineares do Shotokan. Nós acreditamos que esse é o Karate Budo e Bujutsu da nova geração. Nós podemos fornecer os conceitos e técnicas avançados de karate para os praticantes de Shotokan. Eu fiquei sabendo das muitas frustrações de vários praticantes mais maduros de Shotokan, que sentem que atingiram um ponto onde não evoluem mais em seu nível de habilidade, e são incapazes de atingir o próximo nível. O karate Asai pode ser a resposta, e eles podem ser capazes de avançar para o nível mais alto do karate Shotokan ao praticar o currículo Asai.

White_CraneExistem mais de 50 katas no Asai-ryu, mas apenas cinco deles são exigidos aos praticantes. Os katas exigidos são os Junro, e existem cinco deles, do Shodan ao Godan. Eles complementam os katas Heian. Por exemplo, um aluno do 5º kyu aprenderá tanto Heian Godan como Junro Shodan; um aluno do 4º kyu irá praticar tanto Tekki Shodan quando Junro Nidan, etc. Nós concedemos 2 a 3 anos para que um novo dojo-membro aprenda os katas Junro. Os novos membros têm a opção de omitir os katas Junro do currículo para os exames de nível kyu. Nós não apressamos os membros para que aprendam novos katas. Eles precisam gostar de aprender os novos katas, então nós concedemos bastante tempo para esse importante processo.

13. Sobre o que é realmente a sua organização, a ASAI? Quais são os propósitos e objetivos dela?

(KY) Obrigado por perguntar isso. A ASAI tem dois propósitos. Um é ser uma organização não política para promover o karate estilo Asai ao redor do mundo. Nós somos abertos para todos os praticantes de qualquer estilo. Nós desejamos fornecer um lar para os praticantes que não pertencem a nenhuma organização internacional, de modo que eles possam receber treinamento e também reconhecimento de Dan em nível mundial. Alguns praticantes possuem fortes ligações ou fidelidade com certa organização, o que é compreensível e respeitado. Nós permitimos filiação a múltiplas organizações, o que quer dizer que você pode filiar-se à ASAI e ao mesmo tempo manter a sua filiação com sua organização atual. Dessa forma, os praticantes podem continuar pertencendo à sua organização anterior e ao mesmo tempo podem aprender o karate Asai-ryu. O nosso segundo propósito é manter vivo o nome de Asai, bem como a sua lembrança.

O nosso segundo objetivo é simples, porém desafiador. Nós desejamos estar ao alcance de todos os praticantes de Shotokan e possuir membros em todos os países do mundo.

Existe uma lista de benefícios para os membros da ASAI na nossa página na internet:

www.asaikarate.com

Se você estiver interessado, por favor, entre em contato conosco. Nós damos boas-vindas a todos que vêm à nossa família de karate.

14. Qual é a sua ideia para desenvolver a ASAI no Brasil?ASAI Logo

(KY) Eu tenho duas estratégias principais.

Eu tenho muita confiança no karate que nós oferecemos. O karate Asai é um sistema de alta qualidade, o que ninguém pode questionar, mas as pessoas precisam vê-lo e experimentá-lo. Assim, eu continuarei visitando países diferentes e mostrando o karate Asai para tantas pessoas quanto possível. A minha agenda é ocupada, mas eu ainda planejo visitar o Brasil duas vezes por ano. Eu considero o Brasil como o país chave na América do Sul.

Embora nós tenhamos membros em mais de 30 países, nós precisamos ser mais ouvidos e melhor conhecidos. Assim o que nós precisamos é exposição e educação. Por isso, a minha segunda estratégia é escrever e publicar mais livros. Os meus artigos foram publicados em muitas revistas de karate. Contudo, a exposição nesses meios é limitada. Para complementar isso, os meus livros estão sendo vendidos através da Amazon. Isso nos ajuda a receber muito mais atenção e uma audiência mais ampla.

Quando os membros participam de meus seminários, eles podem ver que eu estou em boa forma e sou capaz de mostrar-lhes as técnicas do karate Asai. Com os artigos e os livros, os leitores irão descobrir que eu tenho o conhecimento e a compreensão do karate.

Não existe maneira rápida de expandir uma organização. Eu sei que vai levar tempo, já que o processo é lento. Mas eu tenho a paciência e o tempo, então eu estou confiante de que nós seremos capazes de encontrar muitos praticantes que compartilham dos nossos valores e do nosso interesse.

Eu espero encontrar todos os praticantes do Brasil em meus futuros seminários. Oss!

 

Shihan Kousaku Yokota interview: Why Asai karate?

LeandreThis interview was done by Sensei Leandre Rosa of Brazil.  He gave me a lot of good questions and I want to thank him for this opportunity to introduce ASAI and Asai karate. This interview will be translated in Portuguese and will be posted later.

 

1. Let me ask you about yourself, Shihan Yokota. I am sorry to say this but I have heard from many people that you are not known in Brazil like Kanazawa and Yahara who are well known here by the senior karateka. No one had heard of you until recently. It seems that you appeared suddenly with the books (“Shotokan Myths” and “Shotokan Mysteries”) that you published and with your new organization, ASAI. It has been only recently the Brazilians began to hear your name and about Asai karate. It seems very strange so please tell us how did this happen.

(KY) Yes, what you said is true and I had no exposure until 2009. There are two main reasons why this was the case.

The first reason was that I had a full time job (non karate) to support my family with three sons. I simply did not have time to write an article (let alone a book) or to travel for a seminar. It finally changed in 2009 when I lost my job and got divorced at the same time. I took advantage of these fortunate events and decided to teach karate full time.

The second reason came from a very Japanese way of thinking. I had two senseis to whom I felt I owed my karate to. First sensei was Sugano, 9th dan JKA co-chairman who taught the basics of shotokan karate. The other is Asai, 10th dan Founder of JKS who taught me Asai style karate. While they were still alive I felt I must not go out myself so I declined all the invitations for an interview or give a seminar.

Sugano sensei passed away in 2002 and Asai sensei followed in 2006. After that period I felt those senseis would allow me to go out myself and share my knowledge. My full time karate activities started in 2009. Since that time, I resigned from the JKS and published my first book in 2010. I also began visiting different countries to teach Asai style karate which is a very unique Shotokan Karate. I plan to visit Brazil two times every year and hope to meet many dedicated karate practitioners in Brazil.

Dojo Group Picture

2. Before you followed Master Asai’s JKS, your karate training was under Master Sugano JKA, and later you became an assistant instructor of Master Okazaki, ISKF. I am sure you also met other famous masters but how did Master Asai inspire you so much that you decided to propagate his name and legacy?

(KY) It is true that I was lucky to have had different instruction from some famous instructors including Nakayama, Kanazawa, Okazaki, Yaguchi, Mikami, Tanaka and many others. They were all excellent karate senseis and I believe I learned a lot from all of them. Thanks to all of them they built a solid foundation of Shotokan karate in me. I will never discredit their influence in my karate.

I knew Master Asai since the 80s as he and I both belonged to the same organization, the JKA at that time. I saw his demonstrations at the All Japan Championship in Tokyo which I participated in 1981 and 1982 (I represented my state, Hyogo). I was very much impressed with his karate because he had those signature techniques of the whipping arms and legs. However, at that time I did not appreciate his circular and whip like techniques enough to follow him. In fact, I was fully into the JKA style strong kime techniques that are straight and linear.

When I hit 50 years of age I wanted to improve but could not find a way with the techniques of JKA. I felt very frustrated and in fact I quit karate for three years (1997 through 2000). I returned to Japan and entered a Ki training center in Tokyo. I learned how to relax deeply and the importance of using the backbone in relaxation exercises. In 2001 I happened to participate in an Asai seminar and saw his karate while in his mid 60s. He was still flexible and his techniques were still like a whip. At that moment, I immediately knew that his way was exactly how I wanted to be when I reach his age. In addition, I was impressed to have found that he spent two to three hours every morning. So he became my karate model.Asai with his autograph

 

3. You were a life time member of JKA then you switched to Asai’s organization, JKS in 2002. Then, you resigned from JKS in 2009 and you created your own organization, ASAI last year. What happened here?

(KY) You are correct that I was a life time member of JKA and I kept it for 40 years (my name is still listed in the JKA member list even today). It was a very difficult decision and it took me a year to switch my membership from JKA to JKS. As the multiple membership is not permitted in Japan, so I had to pick one. It was hard but I really wanted to follow Master Asai so I switched. I knew I was doing the right thing and I do not regret what I did. In fact I believe that was the best thing I did for my karate. Every time I visited Tokyo I visited Master Asai and learned a lot from him.

Unfortunately, he passed away in August of 2006 at the age of only 71. He had major surgery in the winter and he was supposed to rest but instead he visited the US and Mexico in July to do a seminar which definitely shortened his life. I wrote the details about his last seminar in my second book and the chapter’s title is “The Last Samurai”.

For three more years I stayed in JKS even after Master Asai’s passing. I wanted to promote Asai karate as a member of JKS. However, as time passed JKS shifted its attention to its new Chief Instructor, Sensei Kagawa. With due respect he is a great karate-ka too but his style is not Asai ryu. His style is the standard JKA shotokan. I understand the necessity of doing this for JKS but this change made me decide to resign. I belonged to another non Japanese organization for three years to promote Asai karate mainly in Europe. I had to resign from that organization too in 2013. After thinking it over for one month I decided to create a non political organization solely to promote Asai karate. The new organization’s name is ASAI (Asai Shotokan Association International) and there are no other organization in the world that is doing this.

 

4. I would like to ask you about your two books: “Shotokan Myths” and “Shotokan Mysteries”. Where did you get the references discussed in them? Did Master Asai or Sugano have anything to do with the information you provide to us in your books?

Book cover Myths(KY) This is a good question, too. I have read hundreds if not thousands of books on all kinds of subjects including karate, other martial arts, sports medicine, kinesiology, philosophy, zen, etc. Some of the ideas and information came from Master Asai. However, most of the contents in those books are my own knowledge and the accumulation of the information that I received from those books. When I needed to quote something I always put the sources. For an example, in the teaching of Ueshiba’s San Go Ichi, I listed the name of the book I quoted from. As I have little knowledge about Aikido I had to refer to a book on this subject which I happen to own.

 

5. I understand that your first book, “Shotokan Myths”, is being translated into Portuguese now. When will it be published? What is the plan for your second book, “Shotokan Mysteries?”Shotkan_Mysteries_LowResol 2

(KY) The translation has been completed and it is going through a proof reading process right now. Unfortunately, I do not have an exact date of publication but I hope it will be soon. The second book will follow suit if the first one is successful. I hope many people in Brazil will buy “Shotokan Myths” in Portuguese.

I am planning to publish my third book (in English) towards the end of this year or early next year. If you liked the first two, you will like the new book too. I will share one thing with the readers here. The title of the new book is «Shotokan Transcendence» and this book was written in a spirit of «going beyond». I am very excited about it.  

 

6. I was one of the participants of the seminar you gave in Campinas this year. I found your training excellent, at the same time I felt everything we did was very advanced. Was this expected? In other countries that you visit and teach, do the participants make the same comment?

(KY) I am pleased that you enjoyed the seminar in Campinas. I enjoyed it too, because I was very impressed with the participants as they were all very dedicated and enthusiastic.

Your impression that the syllabus was advanced was natural and expected. You felt that way only because you were not used to the Asai techniques. Many movements such as the Tenshin (rotation) were new to you. I purposely selected the techniques that are not familiar to the participants. When this happens to a black belt, one feels like they were back to being a white belt again. Naturally, they felt lost and very uncomfortable. When I experienced Asai karate for the first time, it happened to me too. It took me a few years to get used to the new ideas and techniques. Many new techniques are included in Asai kata, Junro Shodan through Godan. Once you master them, you can advance to Joko kata (1 – 5) that are designed for the black belts. Practicing those katas you will soon get used to most of the Asai techniques.

 

7. Do you think the sport Karate and Budo Karate can be practiced concurrently by a karateka?

(KY) Yes, it is possible but only if that person truly understands what Budo Karate is. For most people who claim they are practicing Budo Karate do not know what it is. They think it is Budo Karate only if they are not in a competition. Budo Karate and Sports Karate are two totally different things. I am not going to write about the difference here. I teach only Budo and Bujutsu Karate and my aim in my seminar is to pass on some Budo concepts as well as the Asai techniques so I hope many readers will be able to participate in my seminars.

 

8. I know you personally and I have you as my model. The last time we met, you mentioned that you live your life based on the precepts of the Dojo Kun. There are Senseis who recite the Dojo Kun daily and say they live by Budo but they do not conduct themselves with budo. What do you think of them?Dojo kun by Asai

(KY) It is very true that there are some instructors who do not live by Dojo Kun. However, I do not wish to criticize them or talk about them. Criticizing them will not make me or you any better. I only feel bad for the students who train under those teachers. I am planning to write an article about this. My advice to those students is if the students find their senseis are unethical, irresponsible, immoral, untruthful or in-dedicated, it is best to leave those instructors. Karate is not only the physical techniques. It comes with the philosophy and intangible teaching. It may be difficult to leave a teacher but it is better not to have any teacher than settling for a bad teacher.

 

9. Master Yokota, what do you think of training other martial arts? Do you think we should focus on only one style or is it beneficial to practice others?

(KY) Your question is a good one. I recommend all the practitioners to have an open mind and a desire to learn more. This includes not only the other karate styles but also other martial arts such as jujitsu and kung fu.

Having said that, I recommend that a practitioner focuses on one karate style for three to five years. By then, he/she will be Shodan or Nidan and will have a solid foundation in one style. If you train in two different karate styles one can get confused or mixed up as different styles tend to emphasize differently on the same subjects. It is ok, however, to mix with another martial art that is totally different from karate. A good example may be Aikido, Kendo, Kyudo or Kobudo (weapons). They will expand your physical ability. After securing your karate foundation on one style you can start learning other karate styles and martial arts.

However, I have one requirement. Cross training is advisable only for those who can train at least 2 or 3 hours every day. If you have the time only for two or three times per week then I suggest that you would focus on only one thing.

 

10. The youth nowadays is considered Generation Y, a generation with lower concentration and poor attention span. How do you see the relationship of karate and this generation?

(KY) Yes, I guarantee that Karate training is very beneficial to not only the Generation Y youths but also for both physically and mentally challenged people. In my last dojo I had two mentally challenged students. They are still training after I passed the dojo to another instructror. The attention and physical ability of those students increased significantly. The parents of these students (both students were young) were very grateful and they support their sons’ karate activities.

 

11. I often access the blog page of ASAI website (www.asaikarate.com/blog) and I find the interesting and well researched articles you wrote. I can tell that you have researched and studied well before you wrote them. Luckily some have been translated into Portuguese. I liked the articles on Ki, Breathing Method and Bushido. What are you planning to write about in the future?

(KY) The future articles are secret. That’s a joke. Seriously, I have many ideas and I plan to write about all of them eventually. It will probably take me a few years if not longer. I was focusing on the Shotokan matters when I started writing several years ago. I touched on the myths and mysteries of common things in Shotokan such as kiai, kime, kumite, bunkai and various katas such as Heian, Tekki, Hangetsu and Chinte. Lately I have expanded my subjects to other styles such as Goju-ryu and other martial arts such as Aikido and Wing Chun. In the future, I plan to cover even wider varieties of the topics including Japanese cultural things, philosophy and science. By the end of September I will post my next article on Tachikiri, a special training of Kendo, which I am sure all karatekas will enjoy learning this unique training method.

We are lucky that we have an excellent translator, Mr. Samir Berardo who is a member of ASAI and the first ASAI member to pass the online examination to Shodan. I want to thank him here for his dedicated work. I am confident his work will be a big contribution to the better understanding of Karate in Brazil.

Let me take this opportunity to ask the readers for their assistance. We are lucky to have Samir but he is only one person. He is also a busy person with his full time job and family obligations. We have so many more articles to be translated so additional translators would be a big help. If you are fluent in both English and Portuguese, please help us with the translation work. Most of the articles are not that long, about ten pages or less. Please contact me directly and your help will be greatly appreciated not only by me but by hundreds, possibly thousands of the readers in Brazil and other countries. My email address is <asai.karate@yahoo.com>.

 

12. Now please tell us what is Asai ryu karate? How is it different from the standard Shotokan karate?Funakoshi and Nakayama

(KY) Asai ryu karate is unique but not too much different from the standard Shotokan. It was created by Master Asai who was the Technical Director of JKA in the 80’s. So, our karate has a solid foundation in Funakoshi/Nakayama JKA style. Master Asai was sent to Taiwan in the 60’s and the 70’s to teach karate there. During that time he learned the techniques of Hakutsuruken, White Crane Kung fu from a Chinese master. So, he combined the long distance fighting method of Shotokan and the short distance fighting method of Kung Fu. Thus, Asai karate is smooth with the circular motions of Kung fu and at the same time it is dynamic and powerful with the linear Shotokan techniques. We believe this is the next generation of bujutsu and budo karate. We can provide the advanced karate concepts and the techniques to the Shotokan practitioners. I hear the many frustrations of the many senior Shotokan practitioners that they feel they have reached a plateau with their skill level and they are unable to reach the next level. Asai karate can be the answer and they may be able to advance to the higher level of Shotokan karate by practicing its syllabus.

White_CraneThere are more than 50 Asai katas but only five of them are required for the Asai ryu practitioners. The required kata is Junro and there are five of them from Shodan to Godan. They complement the Heian katas. For instance, a 5th kyu student will learn both Heian Godan and Junro Shodan. A 4th kyu student will practice both Tekki Shodan and Junro Nidan, etc. We allow a new dojo member 2 to 3 years to learn Junro kata. The new members have an option to omit Junro from their kyu examination syllabus. We do not rush them to learn the new katas. They need to enjoy learning the new katas so we allow a lot of time for this important process.

 

13. What is your organization, ASAI all about? What are its purposes and goals?

(KY) Thank you for asking this. ASAI has two purposes. One is being a non political organization to promote Asai style karate around the world. We are open to all the practitioners from any style. We wish to provide a home for the practitioners who do not belong to any international organization so that they can get the world class training and also dan recognition. Some practitioners have strong ties or loyalty to a certain organization which is understandable and respected. We allow multiple organization memberships which means you can affiliate with ASAI while you can retain your membership with your current organization. This way they can belong to their organization and at the same time they can learn Asai ryu karate. The second purpose is to keep the name of Asai alive and remembered.

Our second goal is simple but challenging. We wish to reach out to all Shotokan practitioners and to have the members in every country in the world.

I have listed the benefits for the ASAI members on the website. www.asaikarate.com

If you are interested, please contact us. We welcome everyone into our karate family.

 

14. What is your idea to develop it in Brazil?

(KY) I have two main strategies.ASAI Logo

I am very confident about the karate we offer. Asai karate is a high quality system, which no one can dispute, but the people need to see and experience it. So, I will continue to visit different countries and show Asai karate to as many people as possible. My schedule is busy but I still plan to visit Brazil two times a year. I consider Brazil to be the key country in South America.

Even though we have members in more than 30 countries, we need to be heard more and be better known. So what we need is exposure and education. Thus, my second strategy is to write and publish more books. My articles have been published in many Karate magazines. However, the exposure here is limited. To supplement this, my books are being sold via Amazon. This helps us to receive much more attention and wider audience.

When they participate in my seminars they can see that I am in good shape and able to show them Asai karate techniques. With the articles and the books the readers will find that I have knowledge and an understanding of karate.

There is no quick way to expand an organization. I know it will take time as the process is slow. But I have the patience and time so I am confident that we will be able to find many practitioners who share the same value and interest.

I hope to meet all the practitioners in Brazil at my future seminars. Oss!

Bunbu Ryodo (文武 両 道)

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Ce terme est un terme très populaire chez des Japonais, mais il est possible qu’il ne dise rien à la plupart des lecteurs occidentaux. Lorsque nous (Japonais) parlons des arts martiaux et des pratiquants, nous utilisons souvent ce terme. J’aimerais vous expliquer la signification de ce terme de façon à ce que vous puissiez inclure ce concept dans votre vie martiale.

Le premier kanji bun () signifie littéralement lettre ou écriture.

Dans le terme, (文事 ou 学 芸), il signifie « arts et sciences » ou « arts libéraux ». Il inclut tous les arts japonais tels que le Shodo (écriture), le kado (arrangement floral) et le sado (la cérémonie du thé). En d’autres termes, il représente la combinaison d’une maîtrise des diveres connaissances académiques générales et des connaissances poussées sur le plan culturel.

Le deuxième kanjibu () est peut-être plus familier aux pratiquants d’arts martiaux. En effet, il signifie militaire. Dans ce contexte ( ou 武 芸), il signifie affaires militaires ou arts martiaux.

Le troisième kanji ryo () signifie deux à la fois.

Pour finir, je suis convaincu que vous saurez reconnaitre le dernier kanji (). En effet, il s’agit de la voie ou chemin, kanji que l’on retrouve dans la plupart des arts japonais.

Maintenant, vous pouvez facilement deviner ce que signifie le terme Bunbu Ryodo (文武 両 道) en réunissant toutes les significations des kanjis précédents. Oui, cela signifie avoir une grande connaissance académique ainsi qu’une bonne connaissance des arts martiaux. Il s’utilise pour désigner une personne qui détient ces deux connaissances à la fois.

Ce terme est aussi ancien que le célèbre récit littéraire Heiké datant du 13e siècle. Nous ne savons pas exactement quand ce terme fut inventé, mais la combinaison de deux kanjis ( et ) était très populaire dans le Japon ancien.

Nous retrouvons aussi la combinaison des deux premiers kanjis de Bunbu Ryodo

(文武 両 道) utilisés pour désigner le 42e empereur (天皇 ) au 7e siècle. Bien que la prononciation de ces kanjis était « Monmu », le sens est demeuré le même. Il désignait la grande connaissance académique et militaire que ce dernier possédait.

Ariwara no NarihiraDurant l’ère des Samouraïs, plus particulièrement à l’époque où la guerre civile faisait rage entre le 15e et 16e siècles, Bunbu Ryodo est devenu une exigence pour tout Samouraï désireux de monter dans la hiérarchie ou qui désirait une certaine reconnaissance de ses pairs.

Comme vous devez vous en douter, la plupart des Samouraïs travaillaient surtout le perfectionnement de leurs habiletés dans les arts martiaux tels que le kenjutsu (sabre), le sojutsu (lance) et le kyujutsu (tir à l’arc), mais aussi ils perfectionnaient leurs connaissances de la culture générale. Un Samouraï sans éducation et armé d’un sabre pouvait plus facilement se transformer en un voyou dangereux que devenir un guerrier respecté.Sado

Donc, en plus de la formation d’arts martiaux, les Samourais devaient passer beaucoup de leur temps à étudier aussi la poésie, la cérémonie du thé, l’histoire, la stratégie et bien d’autres sujets reliés ou non à l’art de la guerre. Tous les hommes politiques devaient avoir la connaissance de bu (). Bien sûr, durant cette période de l’histoire, presque tous les politiciens venaient des clans de Samouraïs.

Ils avaient besoin de l’éducation la plus complète possible, à cette époque de guerre civile. Mais, en même temps, ils avaient besoin de surpasser d’autres groupes puissants à cette époque comme les moines éduqués, les commerçants et les aristocrates qui cherchaient eux aussi à prendre le pouvoir.

Certains savants de cette époque ont affirmé que () et () sont les deux faces d’une même pièce et qu’elles ne doivent pas être séparées. En d’autres termes, () sans () ne peut que représenter un art martial imparfait et il ne peut pas créer un Samouraï respectable.

Pendant des milliers d’années, le Japon a été presque totalement isolé du reste du monde, en raison de son emplacement géographique, soit au large dans le Pacifique.

En 1868, le Japon est passé de l’ère féodale et de son l’isolationnisme à l’ère moderne et il a rejoint les civilisations occidentales.

La classe des Samouraïs a été démantelée, mais jusqu’à la fin de la Seconde Guerre mondiale (1945) ; les soldats de l’armée japonaise ont pu conserver le respect du peuple japonais tout comme les Samouraïs l’étaient. Ce qui a facilité la transition du terme Bunbu Ryodo qui a, par la suite, été utilisé pour désigner certains soldats et militaires.

Le sabre a été remplacé par les armes à feu, par les avions de combat et par les navires de guerre. Les pilotes kamikazes (vent divin) ont été surnommés les ‘’Samouraïs du ciel’’.

Après la Seconde Guerre mondiale, de nouveaux changements sont survenus. La nouvelle constitution japonaise interdit dorénavant au Japon d’avoir une armée. Le Japon a une armée pour se protéger, mais elle (armée) n’a plus la réputation et le respect que les Samouraïs d’autrefois pouvaient avoir. En fait, son existence est censée être illégale, conformément à la constitution, mais nous n’aborderons pas sur ce sujet pour le moment.

Quoiqu’il en soit, le terme Bunbu Ryodo (文武 両 道) est encore fréquemment utilisé au Japon. Aujourd’hui, bu () ne s’applique plus aux arts martiaux ou aux affaires militaires et il est maintenant utilisé dans le domaine des sports. Même le judo, le kendo et le karaté sont maintenant généralement considérés plus comme des sports et non plus comme bujutsu ou art martial. Un légerritage venant des arts martiaux demeure. Cependant, le terme bu () ne s’applique qu’aux sports ‘’virils’’ et rudes.

Depuis la fin de la Seconde Guerre mondiale, le baseball et le football (soccer) sont devenus très populaires au Japon (bien plus que le karaté et le judo), de sorte que ces sports sont considérés comme bu (). D’autre part, une activité douce ou de détente comme la musique et la danse ne sont pas inclus dans bu ().

Ces activitées ont été à l’origine incluses dans la catégorie bu (). Alors, que diriez-vous de la catégorie () bun? Sa signification a également changé depuis l’époque des Samouraïs et ce terme ne fait plus référence à l’éducation culturelle comme la poésie et la cérémonie du thé.

Maintenant, il se réfère aux travaux de troisième cycle et aux études supérieures. En d’autres termes, pour avoir bun (), vous devez posséder un doctorat, par exemple. Même si () et () sont censés être aussi importants dans (文武 両 道), il n’est pas surprenant que le côté () semble recevoir plus de crédits ces jours-ci.

Par exemple, dans une recherche d’emploi, un diplômé universitaire qui était membre d’un club de football recevrait un traitement préférentiel pour son embauche par une société, contrairement à un candidat qui n’a pas participé à des activités sportives, même si cet étudiant a reçu de nombreuses mentions honorifiques. C’est une honte que le sens original de (文武 両 道) ait été changé. Je crains qu’il ait été dilué de son sens original. On est appelé (文武 両 道) parce qu’on détient un MBA et qu’on a joué au baseball dans ses années de collège. Être impliqué dans un club sportif apporte certainement de nombreux avantages, dont une bonne santé, mais il ne saurait pas garantir de grandes qualités comme un dévouement total, de la persévérance et de l’honneur qui étaient l’apanage des Samouraïs à l’époque. En outre, l’éducation institutionnelle que nous recevons dans les universités ne nous apprend pas nécessairement la sagesse, la galanterie, le « leadership », la diplomatie ou même le bon sens.

doujoukunDans ma vie, j’ai rencontré quelques personnes que je qualifierais de stupides et ignorantes, mais qui détenaient un quelconque doctorat. J’ai plus de respect pour une personne qui excelle dans la musique ou l’art de la poésie ou tout autre domaine artistique, même si elle n’est pas diplômée d’université.

Si vous pratiquez sérieusement le karaté, vous pouvez vraiment développer un véritable esprit de (文武 両 道). Bien sûr, vous vous consacrerez à votre formation en karaté, mais il est possible de développer bu () non seulement par lapratique du karaté, mais aussi par l’exercice de ce qui est écrit dans le dojo kun (image ci-dessus, texte magnifiquement écrit par Tetsuhiko Asai) et le Niju kun.

Ensuite, pour développer bun () , vous devez étudier à former non seulement votre tête, mais aussi votre caractère. Cette étude comprendra la lecture d’un grand nombre de livres sur l’histoire, la kinésiologie, la philosophie, la stratégie et même la science et la religion. Vous devez également être capable d’écrire.

Combien d’instructeurs de karaté d’expérience ont écrit des livres? Ces livres ne comprennent pas le « comment des choses ». En effet, je ne parle pas de livres richement illustrés, mais de livres sur les théories, les concepts, la méthodologie, l’histoire et la philosophie.

À l’exception bien sûr de Maître Funakoshi.Musashi painting 2

En outre, vous pouvez vous intéresser à la peinture, à la poésie et à la musique pour enrichir vos horizons. Regardez Musashi qui a écrit le célèbre livre de cinq anneaux. Il est aussi reconnu pour ses excellentes peintures et sculptures. Certaines d’entre elles sont maintenant considérées comme des trésors nationaux (par exemple, photo de droite).

J’espère que ce court article vous a fourni une idée du sens de Bunbu Ryodo(文武 両 道).

Les anciens Japonais attendaient beaucoup des Samouraïs et beaucoup d’entre eux répondaient à

Il faut beaucoup de détermination et de dévouement pour suivre cette voie, mais c’est possible.

Il n’en tient qu’à vous.

 

Bun-Bu-Ryo-Do

Auf welchem Teil des Fußes sollte man sich drehen?

転身2

Ich habe bereits viele Fragen erhalten, die im Wesentlichen auf eins hinaus gehen:
Welchen Teil des Fußes sollte man nutzen, wenn man sich dreht?

Besonders häufig fragten die Übenden, ob sie den Fußballen, oder die Ferse nutzen sollten, wenn sie eine Drehung ausführen. Wir alle wissen, dass es für einen Karateka sehr wichtig ist sich schnell und gleichmäßig drehen zu können. Tatsächlich betrachte ich die Drehung als eine unabhängige Technik an sich. Heute versuche ich in diesem kurzen Artikel mein Verständnis von dieser Technik zu schildern. Ich würde gerne von den Lesern hören, ob sie mir zustimmen, widersprechen, oder ob es ihnen egal ist.

Nun, bevor wir über das Drehen reden, müssen wir zwei wichtige physikalische Konzepte beachten und verstehen: Den „Massenmittelpunkt“ und den „Schwerpunkt“.

Sie sind unterschiedlich, doch in unserem Fall werden sie synonym behandelt. Ich werde ein wenig aus Wikipedia zitieren, um die Definitionen der beiden Begriffe zu erklären:balance

In der Physik wird als Massenmittelpunkt der Verteilung einer Masse im Raum ein einzigartiger Punkt bezeichnet, an dem die gewichtete relative Position der verteilten Masse gleich Null ist. Die Verteilung der Masse wird um den Massenmittelpunkt balanciert und der Durchschnitt der Koordinaten der gewichteten Position der verteilten Masse definiert ihre Koordinaten. Berechnungen in der Mechanik werden vereinfacht, wenn man sie mit der Beachtung des Massenmittelpunktes formuliert. Im Falle eines einfachen starren Körpers, wird der Massenmittelpunkt im Bezug zum Körper bestimmt und wenn der Körper eine einheitliche Dichte besitzt, befindet er sich im geometrischen Schwerpunkt. Der Massenmittelpunkt kann sich außerhalb des physischen Körpers befinden, wie es manchmal bei hohlen, oder gekrümmten Körpern, z.B. einem Hufeisen, der Fall ist.“

Der Schwerpunkt (wieder aus Wikipedia):centre-of-gravity.1

In der Physik ist der Schwerpunkt eines materiellen Körpers ein Punkt, der für die zusammenfassende Beschreibung von Gravitationswechselwirkungen genutzt wird. In einem einheitlichen Schwerefeld dient der Massenmittelpunkt als Schwerpunkt. Das ist eine sehr gute Schätzung für kleinere Körper in der Nähe der Erdoberfläche, also entsteht in den meisten Praktiken, wie z.B. der Technik, oder der Medizin, kein praktischer Nutzen, wenn man den „Massenmittelpunkt“ vom „Schwerpunkt“ unterscheidet.“

(Anm. des Übersetzers: Ich habe mir überlegt, ob ich die Zitate übersetzen soll, oder nicht und habe mich dafür entschieden. Da ich kein Physikexperte bin, fiel es mir schwer die richtigen Begriffe zu finden. Es kann sein, dass die Formulierung sehr unglücklich und irre leitend ist, deshalb empfehle ich dem Leser die deutschen Wikipedia-Seiten zu dem Thema zu besuchen.)

Massenmittelpunkt: http://de.wikipedia.org/wiki/Massenmittelpunkt

Gravizentrum (Schwerpunkt): http://de.wikipedia.org/wiki/Gravizentrum

Somit habe ich die Wahl welchen Begriff ich für die Erörterung verwende und wähle den „Schwerpunkt“. Um den Körper zu verlagern und nur einen einfachen Schritt zu machen, müssen Sie den Schwerpunkt verlagern. Ob Sie es glauben, oder nicht, aber Sie werden nicht mal vom Stuhl aufstehen können, wenn Ihr Kopf daran gehindert ist sich nach vorne zu neigen. Versuchen Sie Folgendes: Lassen Sie einen Freund aufrecht auf einem Stuhl sitzen und halten Sie die Spitze Ihres Zeigefingers an seine Stirn, um das nach vorne Neigen zu verhindern. Ihr Freund soll nun versuchen aufzustehen. Sie werden feststellen, dass es für ihn unmöglich sein wird aufzustehen, solange Sie ihren Finger an seiner Stirn halten.

Wissen Sie genau wie Ihr Fuß aufgebaut ist? Wenn Sie nicht wissen, wie Ihr Rennauto konstruiert ist, werden Sie nie ein Fahrer auf Weltklassenniveau sein. Das selbe Prinzip trifft auch auf unseren Körper zu, wobei der Aufbau unserer Körper viel komplexer und präziser ist als der eines Rennautos, oder gar des technologisch am fortgeschrittensten Kampfjets. Hier ist eine Abbildung des Fußskeletts.

Wahrscheinlich hatten Sie bereits eine Vorstellung davon, dass die Knochenstruktur des Fußes so in der Art aussieht. Wie dem auch sei, ich vermute, dass Sie den Feinheiten der Knochen, die den präzisen Mechanismus des Fußes ausmachen, nicht genug Beachtung geschenkt haben. Bones of the footDer menschliche Fuß ist eine komplexe, mechanische Struktur, die aus 26 Knochen, 33 Gelenken, 19 Muskeln und Sehnen und 107 Bändern besteht. Die genauen Zahlen sind aber nicht wichtig. Was wirklich wichtig ist, ist dass Sie wahrnehmen, dass Ihr Fuß ein sehr komplexes Konstrukt ist. Die Muskeln und Sehnen befinden sich um die Knochen herum, damit Sie mit Ihrem Fuß zahlreiche genaue Bewegungen ausführen können. Eine dieser genauen Bewegungen ist das Gehen. Es ist nicht möglich einfach nur spazieren zu gehen, ohne der präzisen Zusammenarbeit der Muskeln, Sehnen und Bänder unserer Füße. Ich bin immer sehr beeindruckt und wahrlich dankbar, wenn ich die Mechanismen des menschlichen Körpers studiere. Würden Sie nicht zustimmen, dass unser Körper die Arbeit eines Genies und in der Tat ein Meisterwerk ist?

Ob Sie es glauben, oder nicht, aber der erste humanoide Roboter, der so gehen konnte wie ein Mensch, wurde erst im Jahr 2000 ermöglicht. ASIMO (1)Ein Roboter, der ASIMO („Advanced Step in Innovative Mobility“, siehe Foto) heißt, wurde von der Firma Honda hergestellt und im Oktober 2000 vorgestellt. Ich möchte das erwähnen, weil der präzise Mechanismus des zweibeinigen Gehens wirklich einzigartig ist. Das Gehen auf zwei Beinen, die Arme und Hände damit befreiend, war für den Homo sapiens notwendig, um sich von den anderen Spezies abzuheben. Zweibeiniges gehen kann zwar als eine sehr einfache Körperbewegung angesehen werden, ist aber unglaublich komplex und sehr schwierig für eine Maschine zu imitieren. Das Thema habe ich bereits in einem meiner Bücher behandelt, deshalb werde ich hier nicht weiter darauf eingehen. Was ich hier betonen möchte, ist, dass wir niemals leichtsinnig über die unseren Körpern gegebenen Fähigkeiten denken dürfen.

Zurück zu der eigentlichen Frage: Welchen Teil des Fußes sollten wir nutzen, wenn wir uns drehen? Meine Antwort darauf ist, dass es im Grunde drei verschiedene Möglichkeiten gibt sich zu drehen und welche davon man nutzt, ist situationsabhängig. Eine der Situationen ist die Drehung auf der Stelle (siehe Grafik). Dance turnIn diesem Fall sollten Sie den Schwerpunkt durch ein Bein (das Standbein), die Hüften, den Oberkörper, den Schultergürtel und hoch bis zum Scheitel festlegen. Wenn Sie es schaffen all diese Körperbereiche so gerade wie möglich in einer Linie aufzubauen, wird Ihre Drehung geschmeidig und schnell sein. Diese Drehung wird u.a. oft beim Tanzen, Eiskunstlaufen und im Turnen verwendet. Eine solche Körperdrehung kann in einigen Kata wiedergefunden werden, wie z.B. Kanku Dai, Gankaku, Junro Yondan usw. Wenn Sie diese Kata kennen, dann wissen Sie an welchen Stellen man sich dort drehen sollte. In diesen Fällen sollten Sie die Stelle des Fußes verwenden, die sich unmittelbar unter dem Schienbein befindet. Schauen Sie sich nochmal die Abbildung des Fußes an.Foot bones

Sie könnten dem Irrglauben unterliegen, dass der Unterschenkel nur einen Knochen enthält, doch in Wirklichkeit besteht er aus zwei Knochen: Der Tibia (das Schienbein) und der Fibula (das Wadenbein). Die beiden Knochen sind notwendig, um den Fuß drehen und bewegen zu können, genau so wie auch der Unterarm aus zwei Knochen besteht, um die selben Bewegungen mit der Hand auszuführen. Der Abbildung kann man entnehmen, dass sie sich nicht direkt in der Mitte des Fußes befinden. Das Sprunggelenk ist die Stelle, an der diese Knochen verbunden sind und liegt näher an der Ferse, als an den Zehen. Wir können auch sehen, dass es am Fuß eine Krümmung gibt und dass der Fuß in der Mitte nach innen gewölbt ist. Das bedeutet, dass es keine herausragende Stelle unter dem Gelenk gibt, an der man sich drehen könnte. Das erschwert die Drehung an dieser dafür sehr passenden Stelle erheblich. Deshalb nutzen Tänzer die Ferse, oder, um genauer zu sein, das Fersenbein. Es ist jedoch schwierig das Gleichgewicht beizubehalten, wenn die Drehung sehr komplex ist, deshalb nutzen sie als Alternative den Fußballen, also den Bereich unter den dritten Zehengelenken. Das Drehen auf dem Fußballen erfordert viel mehr Präzision, doch wir haben das nötige Werkzeug (die Gelenke und Muskeln), um die Drehung und das Gleichgewicht an dieser Stelle kontrollieren zu können. Die Fläche des Fußballens ist relativ groß (siehe

Abbildung).

the-ball-of-the-foo

Erfahrene professionelle Tänzer benutzen nur eine Stelle. Die beste Stelle befindet sich unter dem mittleren Zeh, wobei manche auch die Stelle unter dem großen Zeh wählen könnten, da das der stärkste Zeh ist. Die unerfahrenen Tänzer würden entlang des Fußes von einem Drehpunkt zum anderen wechseln, was in einer langsamen und unausgeglichenen Drehung resultiert.

Für eine Drehung auf der Stelle wäre der Bereich direkt unter dem Sprunggelenk am geeignetsten, da dieser Punkt ein gutes Gleichgewicht ermöglicht, welches in den einfachen Drehungen der meisten Kata benötigt wird. Nun, wir haben bereits festgestellt, dass diese Methode eine große Herausforderung darstellt, da sie die Schwierigste ist. Als beste Alternative würde ich dem Leser vorschlagen die Ferse zu benutzen. Dabei empfehle ich den Drehpunkt so nah wie möglich zum Sprunggelenk zu wählen.

Es tut mir Leid, dass ich mit der schwierigsten Technik angefangen habe. Es gibt noch zwei weitere Situationen, in den man sich drehen könnte. Sie sind einfacher und Sie nutzen diese wohl bereits. Um sich in einer Vorwärtsbewegung zu drehen (wie z.B. beim linken Gedan Barai nach dem ersten Kiai in Heian Shodan), nutzen sie wahrscheinlich den Fußballen. Wie ich es bereits vorhin erwähnte, ist die Fußmitte (drittes Zehengelenk) der beste für diese spezifische Bewegung geeignete Drehpunkt am Fuß.
In einem gewöhnlichen Shotokan Dojo wurde Ihnen vermutlich beigebracht den Oberkörper bei Wendungen aufrecht zu halten. Während Sie in Ihrem Training fort schritten, bemerkten Sie vielleicht, dass es besser ist den Körper ein wenig in die Richtung der Verlagerung zu lehnen. Dabei fiel Ihnen auf, dass Sie sich dann geschmeidiger und schneller bewegen können. Die erste Bewegung im Bassai Dai ist ein ausgezeichnetes Beispiel dafür. Obwohl eine zu starke Neigung kontraproduktiv sein könnte, sollten Sie leicht zur Drehrichtung neigen. Football turnLassen Sie uns zur Veranschaulichung die bereits oben erwähnte Bewegung nach dem ersten Kiai in Heian Shodan nehmen: Sie sollten sich leicht zur rechten Seite neigen, während Sie sich aus dem rechten Zenkutsu Dachi in den linken Zenkutsu Dachi mit Gedan Barai wenden.

Bei dieser Wendung könnten Sie einen anderen Teil des Fußes nutzen. Es ist vielleicht noch immer der Ballen, aber näher zur, oder sogar direkt an der Fußaußenkante. Diese Voraussetzung gilt auch in anderen sportlichen Aktivitäten, wie z.B. beim Rugby. Sehen Sie den Spieler auf dem Foto? Er neigt sich zur rechten Seite, während er eine schnelle Drehung nach rechts einleitet. Wenn Sie die rechte untere Ecke des Fotos vergrößern, können Sie erkennen, dass er sich auf dem Ballen und dem kleinen Zeh des rechten Fußes dreht. Rugby enthält in einem Spiel viel mehr komplexe Laufelemente und notwendige Fußbewegungen als Karate in einer Kata. Deshalb können wir uns keine solch starke Neigungen erlauben, aber das Konzept einer schnellen und flüssigen Drehung ist das Selbe. Es benötigt eine genaue Ausrichtung des Fußes im Verhältnis zum Bein. Vielleicht fragen Sie sich warum das so ist. Schauen Sie sich dazu die Darstellung der Beinskeletts an.Leg bones

Alleine nur um das Bein aufzurichten, müssten Sie auf die Hüfte, dann das Knie und das Sprunggelenk achten, kaum zu schweigen von den zahlreichen kleineren Gelenken im Fuß. Und das nur in einem Bein. In Ihrem ganzen Körper haben Sie sehr viele Gelenke in vielen Bereichen, doch lassen Sie uns jetzt nur auf den Bereich der Beine konzentrieren. Was ist bei einer guten Drehung entscheidend? Kurz gesagt: Je weniger Gelenke Sie bei der Ausrichtung des Körpers nutzen, desto besser können Sie Ihr Gleichgewicht halten und gleichmäßig drehen. Diese Logik ist wirklich nachvollziehbar und nicht kompliziert. Schauen wir uns einen Kreisel an, mit dem Sie sicherlich in der Kindheit gespielt haben: Er demonstriert eine wirklich schöne Drehung.

Wie Sie wissen, ist die Drehachse gerade und kurz. Aber stellen Sie sich nun vor, dass die Achse lang ist und aus mehreren Teilen, die nicht linear ausgerichtet sind, besteht. Und wie ist es wohl, wenn diese Teile nicht stabil miteinander verbunden sind? Kann so ein Kreisel sich drehen? 独楽So in der Art ist der menschliche Körper konstruiert. Nun wissen Sie, warum es uns so schwer fällt sich zu drehen. Schauen Sie sich nochmal die Abbildung des Fußes an und Sie werden bemerken, dass der Knochenaufbau der Ferse viel simpler ist. Der vordere Teil, zu dem die Zehen gehören, ist hingegen komplexer. Das ist natürlich, da wir normalerweise vorwärts gehen und eher selten rückwärts. Können wir eine Drehung nach vorne auf der Ferse ausführen? Ja, es ist möglich. Sie könnten sich viel sicherer fühlen, wenn Sie sich auf der Ferse drehen, doch eine Drehung auf dem Ballen ist viel schneller.

Welche ist nun die dritte Situation? Sie können sich wahrscheinlich bereits denken, dass es eine Drehung nach hinten ist. Erinnern Sie sich an die dritte Bewegung in Heian Shodan? Nach der zweiten Technik (rechter chudan Oi-Zuki) machen Sie mit dem rechten Bein einen Schritt nach hinten, um eine 180° Drehung auszuführen und im rechten Zenkutsu Dachi mit Gedan Barai zu stehen. Was denken Sie welchen Teil des Fußes Sie für diese Drehung nutzen würden? Ja, das war eine einfache Frage. Wahrscheinlich haben Sie da an die Ferse gedacht. Wenn Sie einen Schritt nach hinten machen, ist es für Sie natürlicher und einfacher den Schwerpunkt auf die Ferse zu verlegen. Ich möchte Ihnen aber einen Hinweis im Bezug auf die Nutzung der Ferse geben: Der Bereich der Ferse weist einen einfachen Knochenaufbau auf und ist eine Art Segen. Gleichzeitig könnte sie Ihre Drehung erschweren. Im Fersenbereich gibt es keine Gelenke und Bänder. Das bedeutet, dass Sie da nicht in der Lage sind die Bewegungen so fein abzustimmen, wie Sie es bei dem Fußballen tun. Um die Drehung auf der Ferse zu meistern, müssen Sie sehr viel trainieren und lernen, wie man während der Drehung stabil und ausgeglichen bleibt.

Asai demo jumpUm in der Lage zu sein in Ihrem Karate die kompliziertesten Drehungen auszuführen, sollten Sie alle drei Methoden der Drehung beherrschen. Eine Drehung mag einfach aussehen, doch der Mechanismus einer höchst effektiven Drehung ist es ganz sicherlich nicht. Eine gute Drehung, oder Wendung, ist in allen athletischen Spielen wichtig. Somit bin ich mir sicher, dass Sie mir zustimmen werden, dass es auch für Ihr Karate extrem wichtig ist, wenn Sie Ihre Technik perfektionieren möchten. Shotokan wird als eine geradlinige und direkte Kampfkunst bezeichnet. Wenn Sie sich Kihon anschauen, dann sieht es wirklich so aus, als wäre es linear, doch betrachtet man die Technik eines Shotokan-Experten, so wird deutlich, dass unser Karate voll von kreisförmigen Techniken und Körperbewegungen ist. Asai-Ryu Karate ist ein großartiges Beispiel dafür, da es viele Tenshin-Techniken (Drehbewegungen) einsetzt.

Habe ich Ihnen zu viel Information geliefert? Vielleicht. Es wird für Sie jedoch mehr Sinn ergeben, wenn Sie diesen Artikel mehrmals durchlesen. Sie könnten denken, dass diese Information nur für Fortgeschrittene, oder gar Lehrer aufgeschrieben wurde. Nun, obwohl ich mir wünschte, dass die Lehrer diesen Text lesen, habe ich beim Schreiben auch an Anfänger und Fortgeschrittene gedacht. Für Anfänger ist es besser die Techniken so früh wie möglich in ihrem Training richtig zu erlernen. Wie Sie wissen ist es sehr schwer eine Angewohnheit zu ändern, wenn sie einmal verinnerlicht wurde. Die Fähigkeit sich richtig zu drehen ist viel wichtiger, als viele Übende es ihr beimessen. Ist eine hervorragende Fähigkeit sich zu drehen nicht wichtig und nötig, wenn Sie Basketball, Fußball, oder Tennis spielen? Wenn ja, warum dann nicht auch im Karate? Um Ihr Karate zu verbessern, wissen Sie, dass sie alle drei K-Elemente üben sollten: Kihon, Kata und Kumite. Unabhängig davon, welches dieser K-Elemente Sie gerade üben, ist eine der entscheidenden Voraussetzungen für Ihre Verbesserung, das Meistern aller drei Methoden der Drehung. Ich wünsche Ihnen ein gutes Training!

Funakoshi Niju Kun 空手二十箇條 I venti precetti del Maestro Funakoshi

Nujukun 3

 

Gichin Funakoshi creo’ il Dojo Kun 道場訓 che contiene cinque precetti e il Niju kun nei quali ci sono 20 ulteriori precetti. Sospetto che Funakoshi volesse che il Dojo Kun coprisse solamente un numero esiguo di kun, cossiche’ gli allievi potessero recitarli quotidianamente. Fini’ con i cinque piu’ importanti, ma vi erano molti altri insegnamenti che voleva passare ai suoi allievi, cosi’ scrisse un secondo Kun che fu inizialmente chiamato 空手二十箇条 (i 20 precetti del Karate). Oggi va sotto il nome di Shotokan Niju kun 松濤館二十訓o semplicemente Niju kun 二十訓.dojokun1

Niju significa 20 e Kun » motto» o » lezione». Niju Kun e’ una preziosa lista di venti regole che possiamo usare nella ricerca della Via del Karate. Ma, alla fine, si devono applicare queste 20 regole nella vita quotidiana attraverso la pratica del Karate. Niju Kun ha una pagina di Wikipedia, e ogni precetto e’ tradotto qui:http://en.wikipedia.org/wiki/Nij%C5%AB_kun.

Usero’ la traduzione di Wikipedia, essendo la piu’ comunemente accettata. Devo dire che la traduzione di Wikipedia e’ buona, anche se deve essere integrata con correzioni e ulteriori chiarimenti. Aggiungero’ questi chiarimenti per completare il significato di ogni Kun. Come visto in Wikipedia, scrivero’ ogni kun prima in giapponese e poi nell’alfabeto normale. Mettero’ poi le mie spiegazioni alla fine.

1. 空手道は礼に始まり礼に終る事を忘るな
Karate-do wa reini hajimari reini owaru koto o wasuruna

Il Karate comincia e finisce con il saluto».

E’ vero che la parola rei puo’ essere tradotta come inchino. Cosi come e’ vero che inziamo e finiamo i Kata con un saluto, e ci inchiniamo con i nostri compagni. Comunque, credo che Funakoshi stesse provando a dire qualcosa di piu vasto e profondo. Penso che con questo kun volesse coprire l’educazione in genere e il rispetto reciproco. Si puo’ trovare un’altra parola nellla 4th regola del Dojo jun, Reigi 礼儀 che significa buone maniere. Quindi il significato di questo kun dovrebbe essere inteso che non dobbiamo mai dimenticare che nel Karate dobbiamo avere buone maniere dentro e fuori del Dojo.

2. 空手に先手なしkarate ni sente nashi
Karate ni sente nashi

Nel Karate non si prende l’iniziativa dell’attacco»

E’ comunemente tradotto come » Non c’e’ primo attacco nel Karate», ma il significato e’ piu nascosto. Non vuole dire alla lettera che non dovremmo mai colpire per primi. Significa che non dovremmo mai provocare o instigare una lite. Ma, una volta che appare chiaro che siamo nella necessita’ di difenderci, dobbiamo assolutamete attaccare per primi. In Okinawa c’e’ un detto popolare » Sente hissho» che significa che il primo attacco e’ sempre vittorioso.


3.
空手は義の補け
Karate wa gino tasuke

Karate e’ un complemento della giustizia.”

La traduzione di Wikipedia e’ sfortunatamente poca chiara. Gi significa rettitudine o giustizia. Tasuke 補け significa integrare o rifornire. Quindi, il significato e’ che praticando il Karate dobbiamo seguire le regole e fare cio’ che e’ giusto.


4.
先づ自己を知れ而して他を知れ
Mazu onoreo shire, shikashite tao shire

» Conosci dapprima te stesso, poi conosci gli altri»

Funakoshi era un uomo di cultura e conosceva Sun Tzu 孫子 ed il suo famoso libro «L’arte della guerra». Sun scrisse:» Se conosci il nemico e conosci te stesso non dovrai temere il risultato di centinaia di battaglie». Sun Tzu 3Ci sono qui due punti interessanti. Il primo e’ che Funakoshi scrive » PRIMO conosci te’ stesso» mentre Sun elenca il nemico per primo. Un’altro punto e’ che Funakoshi scrive’ di conoscere » gli altri» anziche’ il nemico. Penso che gli insegnamenti di Funakoshi siano piu estesi e che si possano usare nella vita di tutti i giorni, sia in pace che in guerra. Non sto dicendo che la lezione di Sun sia meno importante. Solamente che le sue idee si concentravano solo sulla guerra.

5. 技術より心術
Gijitsu yori shinjitsu

Lo spirito e’ piu importante della tecnica»

Questa traduzione ha bisogno di maggiori chiarimenti per capire il suo vero valore. Lasciatemi spiegare il significato di ogni parola per aiutare a comprendere meglio. Gijutsu 技術 significa tecnica ma gi da solo vuol dire tecnica e jutsu significa arte, via, metodo o mezzo. Quindi, vuol dire metodo tecnico o via della tecnica. Non per forza vuol dire esclusivamente tecniche del karate. Quando diciamo «gijutsu sha» o uomo del gijutsu intendiamo qualcuno come un ingegnere o artigiano. Quindi significa le tecniche del karate attraverso il gijutsu.

Cosa e’ allora il shinjutsu心術? Shin e’ tradotto come cuore, mente ed intelligenza. Cosi, possiamo tradurre shinjutsu come la via della mente o dell’intelligenza, anche se non era questo che Funakoshi intendeva. La parola shin ha molti significati ed e’ una parola molta importante per i giapponesi. Shin sigifica cuore o nucleo (kan ) e persino stomaco o intestino (hara ). I Samurai consideravao shin e hara come il centro dello spirito. E’ per questo che si tagliavao l’addome quando facevano seppuku o harakiri, per dimostrare la purezza del loro centro. Non credo che Funakoshi avesse in mente il harakiri, piuttosto si riferiva allo spirto del samurai. Pensava allo Gojo no toku 五常の徳 che sono le cinque virtu’ di Confucio.. Queste virtu’ sono Jin (benevolenza), Gi (giustizia), Rei (cortesia) Chi (saggezza), Shin (fiducia).Scrivero’ nel futuro del Bushido con ulteriori spiegazioni del Gojo no toku.

In breve, Funakoshi non negava l’importanza del’allenamento fisico del karate, ma voleva allo stesso modo enfatizzare il valore dell’aspetto mentale/spirituale e la parte etica di autorealizzazione. Scrisse il concetto in poche righe, ma sospetto che spese molto tempo con gli allievi spiegando cosa voleva veramente intendere con questo Kun.五常 絵


6. 心は放たん事を要す
Kokorowa hanatankoto o yosu

L’importante e’ mantenere il proprio spirito aperto verso l’esterno.”

Anche questo e’ di difficile interpretazione. Curiosamente lo stesso kanji e’ qui usato. La traduzione letterale con «Il cuore deve essere lasciato libero» non ha molto senso per la gran parte dei lettori. Come si puo’ vedere la pronucia del kanji e’ differente in questo kun per il termine kokoro. Anche se la traduzione letterale di kokoro e’ cuore, Funakoshi voleva intendere qualcosa di piu’ recondito. E’ molto vicino, dovrei dire, al significato di mente in psicologia. In altre parole, sosteneva che abbiamo la tendenza di essere intrappolati in una unica via e non vediamo le altre alternative o metodi. Per continuare a migliorare il Karate non dobbiamo essere richiusi in unica via o metodo. Un classico esempio e’ il bunkai. Si puo credere che un bunkai sia corretto ma bisogna aprire la mente per considerare altre alternative. Funakoshi vuole per noi di essere flessibili con la nostra mente e i nostri pensieri.


7.
禍は懈怠に生ず
Wazawaiwa ketaini seizu

La disgrazia proviene della pigrizia.”

La traduzione che ho trovato e’ sfortunatamente incorretta.Per primo, il kanji wazawai non e’ veramente calamita’. Significa piuttosto un piccolo problema o incidente.La parola successiva ketai 懈怠 e’ difficile, e puo’ significare essere pigri o non impegnarsi. Voleva ammonirci che se siamo negligenti nel nostro allenamento o nella nostra vita possiamo avere come conseguenze incidenti o problemi. Ci dice di mettere il 100% di concentrazione e dedizione nell’ allenamento del karate.

8. 道場のみの空手と思ふな
Dojo nomino karate to omouna

Non pensare che il Karate si pratichi solo nel Dojo”

Questa traduzione puo’ essere un poco approfondita, anche se la maggior parte dei lettori ne capisce il significato. Qualcuno puo’ mal interpretare il significato e limitarlo solamente alla difesa personale ed ai pericoli esterni al dojo. Naturalmente questo e’ esatto, ma questo kun include molto di piu. Funakoshi voleva dire che dobbiamo applicare tutte le virtu’ (di cui ho fatto cenno sopra) e l’autodisciplina nella nostra vita quotidiana.

9. 空手の修業は一生である
Karate-do no shugyowa isssho de-aru

L’allenamento nel Karate prosegue lungo tutta la vita.”

La traduzione di Wikipedia non e’ sbagliata ma la parolo shugyo 修業 deve essere analizzata per poter meglio capire questo kun. Significa studiare, apprendere, ed allenarsi. Quindi, preferisco la traduzione » Il Karate si pratica per tutta la vita». E’ per questa ragione che il Maestro Asai non accetto’ mai il 10 Dan durante la sua vita. Egli diceva che stava ancora inseguendo il perfetto karate e che non lo aveva ancora raggiunto. Penso che il Maestro Asai abbia tenuto fede a questo kun.


10.
凡ゆるものを空手化せよ其処に妙味あり
Ara-yuru mono o karatekaseyo; sokoni myomi ari

Vedi tutti i fenomeni attraverso il Karate e troverai la sottigliezza.”

Sono d’accordo con questa traduzione, ma abbisogna di ulteriori spiegazioni. La parola myomi 妙味 e’ di diffcile traduzione. Significa alla lettera buon gusto, fascino o profitto. Se si possono espandere i benefici del Karate alla vita di tutti i giorni, una persona e’ in grado di godere della propria esistenza. Per esempio, Funakoshi fu sempre sano fino alla sua morte ad 89 anni. Diceva di usare la difesa personale contro le malattie. Un’altro esempio e’ evitare un incidente ( sia d’auto che nel cadere) e ci sono molti altri esempi. Cosi’ la traduzione e’ «bellezza «, ma in realta’ vuol dire veri benefici o » vivere con gioia la vita».


11.
空手は湯の如し絶えず熱度を与えざれば元の水に還るBoiling-Water
Karatewa yu no gotoku taezu netsu o ataezareba motono mizuni kaeru

Il Karate e’ come l’acqua calda, si raffredda quando si smette di scaldarla.”

Sono d’accordo con questa traduzione e non c’e’ bisogno di altre aggiunte.


12.
勝つ考えは持つな負けぬ考えは必要
Katsu kangae wa motsuna; makenu kangae wa hitsuyo

Non pensare di vincere. Pensa, piuttosto a non perdere.”

La traduzione va bene.Nel caso di agonisti, uno puo’ ponderare se deve combattere per un pareggio visto che non dovrebbe pensare alla vittoria o alla sconfitta. Naturalmente il Maestro Funakoshi non stava di certo pensando questo, visto che era contrario a gare e competizioni. Cosi, penso che stesse parlando di un combattimeto vero. Attraverso questo kun, per certi versi contradditorio, ci diceva che lo scopo finale e’ di non essere coinvolti in combattimenti o conflitti.

13. 敵に因って轉化せよ
Tekki ni yotte tenka seyo

Cambia secondo il tuo avversario.”

Voglio far presente che teki e’ molto di piu’ di un avversario. Significa nemico e sfide in generale. Percio’, non stava parlando solo di fare modifiche in relazione alle persone che combatti, ma a tutte le sfide che uno incontra nella vita.

14. 戦は虚実の操縦如何に在り
Tatakai wa kyo-jitsu no soju ikan ni ari

L’essenziale nel combattimento e’ giocare sul falso e sul vero”

Questo kun e’ molto difficile da tradurre, e quello che lo rende piu’ ostico e’ il kanji kyo jitsu 虚実. Analizziamo il significato di queste due parole.. Kyo significa alla lettera immaginario, vuoto, menzognero, o falso. Dall’altra parte jitsu significa il contrario, incluso verita’, reale, e di sostanza.. L’altra parola, soju 操縦 e’ tradotta come maniglie o appigli, che per se’ non e’ incorretto, ma non rende bene l’idea. In effetti, soju ha un significato piu aggressivo e vuol dire controllare o guidare. Si puo tradurre quindi come se il risultato di una battaglia dipendesse da come uno controlla il vero ed il falso.Nel kumite vuol dire essere capaci di distinguere una finta da vero attacco. Comunque il primo kanji ,tatakai , non vuol dire per forza una battaglia contro un nemico.Funakoshi stava pensando a qualcosa di piu grande.. Infatti, si riferiva alla battaglie della vita che incontri nella malattia, nella ricerca del benessere, e nel lavoro. Quando Funakoshi si trasferi nel Giappone aveva gia’ 54 anni. In Okinawa era un rispettato insegnante di scuola, ma in Giappone non aveva nessun posto dove poter vivere. Per molti anni, abito’ in una piccola stanza che era adibita a magazzino della scuola. Usava dire con un sorriso che aveva una piccola camera da letto ma il cortile era enorme. Naturalmente, non era proprio il cortile, ma il campus della scuola.


15.
人の手足を剣と思へ
hi to no te-ashi wa ken to omoe

Considera mani e piedi come spade.”

Questo e’ semplice e anche la traduzione va bene. Voglio solo aggiungere che Funakoshi credeva veramente in questo concetto. Si puo vedere cio’ da due cose che egli fece. Uno e’ che’ accantono’ entrambi il kata e il metodo di allenamento del Sanchin che era molto popolare negli stili di Naha-te 那覇手 come il Goju ryu 剛柔流 e Uechi ryu 上地流. Ho scritto in uno dei miel libri che Funakoshi creo’ una nuova posizione, Hangetsu dachi dal Sanchin. Quello che Funakoshi rifiuto’ non era il kata per se’ ma la metodica di allenamento nel quale un sensei colpisce con pugni e calci l’esecutore per verificare il chinkuchi (tensione del corpo). Questo esercizio e’ fatto per preparare agli’ impatti dei colpi. Funakoshi pensava che fosse un esercizio inutile, visto che credeva che le mani e piedi dell’avversario fossero come spade. La sua convinzione era che fosse preferibile non essere per niente colpiti. L’altro aspetto e’ il rifiuto di Funakoshi per le competizioni. Aveva alcune ragioni per questa scelta. Il primo la convinzione che una tecnica di Karate doveva essere migliorata fino al punto di Ikken hissatsu 一拳必殺 che significa uccidere con un colpo. Allo stesso modo con cui non si hanno competizioni con vere spade, cosi’ ikkenhissatsu verticalFunakoshi pensava come impossibile avere una competizione usando le tecniche del Karate a piena velocita’ e potenza. Malgrado la sua forte opposizione, la JKA organizzo’ lo stesso il primo campionato in Giappone nel 1957. Sono passati piu’ di 50 anni dall’introduzione di tornei in Giappone. Considerando che Funakoshi credeva a mani e piedi come spade, e’ abbastanza ironico che, fino ad ora, nessuna sia stato ucciso o si sia gravemente infortunato durante una delle maggiore competizioni in Giappone. Questo sarebbe un argomento interessante da discutere, magari in futuro.

16. 男子門を出づれば百万の敵あり
Danshi mon o izureba hyakuman no teki ari

Quando un uomo varca la porta della casa, puo’ trovarsi di fronte a un milione di nemici»

Questa e’ la traduzione letteraria del kun. 百万 hyakuman significa un milione, ma vuol dire anche molti. E’ lo stesso nella lingua inglese con » Thanks a million». Percio’ penso che sia piu corretto tradurla come «……….trovarsi di fronte molti nemici»


17.
構は初心者に後は自然体
kamae wa shoshinsha ni atowa shizentai

Le posizioni formali sono per principianti. In seguito, assumi una posizione naturale.”Egami

La traduzione e’ sfortunamente povera. La parole » Posizioni formali» non sono specifiche o accurate. Sappiamo che » kamae» significa posizione di combattimento. Sappiamo anche che shizentai 自然体, nell’esatta traduzione, vuol dire posizione naturale. La parte che puo’ ingannarci e’ la traduzione di » atowa «. Alla lettera significa «piu tardi». ma la vera domanda e’ quanto piu’ tardi. Non si parla certo di pochi minuti o qualche giorno. Il periodo di tempo e’ molto piu’ lungo, perche’ si intende quando un principiante comincia a raggiungere un livello piu’ elevato. Una traduzione piu’ consona potrebbe essere » una posizione di combattimento e’ solamente per principianti, quando diventano piu esperti dovrebbero combattere da una posizione naturale.»


18.
形は正しく実戦は別物
Kata wa tadashiku, jissen wa betsumono

Esegui il prescritto numero di tecniche, il combattimento reale e’ un’altra cosa.”

Posso affermare che il traduttore ha avuto difiicolta’ con questo kun. Il traduttore ha intenzionalmente cambiato il significato di kata . Non so il perche’. ma sappiamo bene che kata, inteso come » un prescritto numero di tecniche» e’ corretto. Comunque, questa traduzione e’ fatta per i praticanti di Karate, e non per il pubblico in generale. Cosi, questa parola dovrebbe essere intesa come kata. Funakoshi dichiaro’ che il kata devono essere eseguiti correttamente, senza cambi o modificazioni personali, La seconda parte della traduzione e’ accettabile, approvo » il combattimento reale e’ un’altra cosa». Funakoshi scrisse questo kun perche’ probabilmente molti studenti universitari volevano modificare i kata. C’e’ anche una grande differenza tra l’esecuzione del kata e quella del bunkai. Funakoshi avra’ sicuramente speso un saccco di tempo spiegando le differenze fra le due, ma ho il timore che gli studenti non avessero ancora le abilita’ necessarie per capirlo. Funakoshi voleva far capire ai suoi studenti che un kata dovrebbe essere fatto come e’ stato insegnato. Questo pero’ porta alla luce un dato interessante, perche’ fu proprio Funakoshi a cambiare e modificare i kata di Okinawa. So che egli ebbe molte critiche dai maestri di Okinawa, ma Funakoshi riteneva che questi cambi erano necessari. Personalmente concordo in generale con la posizione di Funakoshi, anche se sono in disaccordo con qualche altro aspetto. Un esempio e’ il cambio della posizione neko ashi dachi con kokutsu dachi. Un’altro e’ il cambiare il sanchin con hangetsu. In altre parole, Funakoshi diede meno spazio alla posizioni corte, favorendo quelle basse e lunghe. Credo, che il figlio Gijo abbia avuto avuto una grande peso in queste scelte. Scrivero’ di questo nel futuro.


19. 力の強弱, 体の伸縮, 技の緩急を忘るな
Chikara no kyojaku, tai no shinshuku, waza no kankyu o wasuruna

Non dimenticare la variazione della forza, la scioltezza del corpo ed il ritmo delle tecniche.”

Questo e’ un’ altro ostico kun che contiene tre importanti concetti del Karate. Considero questo kun uno dei piu’ importanti dal punto di vista della pratica del Karate. Analizziamo i tre concetti. Il primo e’ chikara no kyojaku 力の強弱. Chikara e’ la potenza espressa da un praticante. Kyojaku significa forte e debole. Cosi, Funakoshi sta dicendo che si dovrebbe essere in grado di sapere quando usare la forza e quando no. Si puo ossservare questo in molte parti dei kata di livello avanzato, e dovrebbe essere lo stesso nel kumite. La lezione e’ di non usare la tensione/contrazione per tutto il tempo. Probabilmente la cosa piu’ diffcile e’ padroneggiare come cambiare il livello di forza/contrazione da usare. Per esempio, nel mawashi uke bisogna incominciare da un livello di non tensione (debole) per arrivare alla fine a un livello alto di contrazione. Un’altro esempio e’ passare da una tecnica con un forte kime ad una tecnica che e’ piu lenta e senza contrazione ( nel Heian sandan si passa da oi zuki con kiai a heisoku dachi morote koshi kamae).

Il secondo concetto e’ tai no shinshuku 体の伸縮 tai significa corpo e shinshuku vuol dire espansione e contrazione. Il mio maestro diceva che dovevamo eseguire le tecniche in maniera piu’ grande. Avevo qualche difficolta’ a capirlo, ma ora capisco che il maestro voleva una maggiore espansione del corpo (visto che eravamo troppi contratti). Dobbiamo estendere le nostre braccie e gambe quando eseguiamo tecniche lunghe come oi zuki, gyaku zuki, mae geri e yoko geri. Persino quando facciamo tecniche di parata con il braccio piegato, dobbiamo espandere il petto o la schiena. Gli allievi hanno la tendenza di avere troppa contrazione e di non espandersi sufficientemente.

L’ultimo e’ waza no kankyu 技の緩急. Waza significa tecnica e kankyu veloce e lento. Quello che e’ importante e’ che veloce o lento non solo riguarda la rapidita’ ma anche in tempismo. Credo che Funakoshi si rivolterebbe nella tomba se vedesse come i kata sono stati alterati durate le gare. Non solo le tecniche sono state cambiate, ma anche la velocita’ ed il ritmo di esecuzione. Vedo soprattutto kata fatti con lunghe pause e senza il necessario ritmo e tempismo. Dobbiamo ricordarci che i kata furono creati da vere esperienze di combattimento, e che c’e’ una specifica ragione per ogni combinazione e sequenza.

20. 常に思念工夫せよ
Tsune ni shinen kufu seyo

Bisogna essere continuamente consapevoli, diligenti, e intraprendenti nella ricerca della Via.”

La traduzione letteraria di questo kun e’ » Sempre pensa profondamente» 思念 ed «essere creativo» 工夫.La traduzione di Wikipedia e’ molta piu elaborata di quanto detto in giapponese nel kun. Il traduttore giustamente aggiunge » nella ricerca della Via», essendo questo kun non solo per la parte tecnica del Karate, ma anche per la ricerca della Via , karatedo. Ho il sospetto che Funakoshi abbia messo intenzionalmente questo Kun alla fine. Funakoshi fu accusato da molti maestri di Okinawa di aver fatto molti cambiamenti non solo nella parte tecnica del Karate, come per esempio le posizioni, ma anche negli aspetti culturali incluso i nomi dei kata, l’adozione di uniformi, e gradi (dan). Sono sicuro che Funakoshi esito’ molto a realizzare questi cambi, ma fece proprio questo perche’ credeva che cio’ fosse assolutamente necessario. Allo stesso modo, Funakoshi sentiva che questi cambiamenti fossero indispensabili nella ricerca della Via del karate. Funakoshi cosi’ ci dice di arrivare al livello Ha del Shu Ha Ri 守破離. Funakoshi naturalmente voleva applicare questo principio aldila’ della pratica del Karate. Voleva per noi di seguire questo cammino ed usare questo principio in ogni aspetto della vita quotidiana.

shuhari